Gedanken Sprüche – nachdenklich
240 Sprüche gefunden
Wir finden die schönsten Gedanken, wenn wir nach einem Wort suchen.
Man beginnt Gedanken zu entwickeln und bricht, sobald einem bewußt wird, was man sagt, plötzlich ab, weil es lächerlich erscheinen muß.
Ein Gedanke wird erst dann Gedanke und fruchtbar, wenn er durch nichts gebunden ist: Darin besteht seine Stärke im Vergleich zu anderen sinnlichen Dingen.
Gedanken sind bunte Bälle, die du gegen die Wände deines Ichs wirfst. Wenn du sie nicht mehr fangen kannst, lasse sie nur getrost fallen.
Was wir einen glänzenden Gedanken nennen, ist meist nur ein verfänglicher Ausdruck, der uns mit Hilfe von ein wenig Wahrheit einen verblüffenden Irrtum aufzwingt.
Gedankenlos handeln wir am häufigsten dann, wenn wir in Gedanken sind.
Nicht jeder, der denkt, hat Gedanken.
Wenn ein scharfsinniger Kopf nicht einsieht, dass ein Gedanke nützlich ist, so ist er höchstwahrscheinlich falsch.
Ein Gedanke kann einen Menschen töten.
Es ist etwas Eigenes um die Gedanken, wenn sie so daher kommen und füllen einem den Kopf. Man weiß eigentlich nicht: Woher? Und wozu? Doch – bewahre sie nur auf, wie eine sorgsame Hausfrau die übrigen bunten „Flecke“ ihrer Kleider! Der Riss wird sich finden, den du zu decken hast.
Manche Gaben, Kräfte, Gedanken fallen dem Menschen sozusagen in den Kopf hinein. Er empfängt sie, wie die Speisen in gewissen Anstalten, die durch ein kleines Schiebfenster plötzlich vorhanden sind. Niemand fragt: Wer kocht sie? Oder: Wie wurden sie gekocht? Genug, man hat sie!
Die Lippe ist der Wetzstein des Geistes, über die Lippe muß der Gedanke oft hin- und herlaufen, damit er Glanz, Farbe und Gestalt gewinne.
Um erkennen zu können, ob ein Gedanke neu ist, muß man ihn zuerst in einer klaren Formulierung vor sich haben.
Wenn große Gedanken uns täuschen, so unterhalten sie uns doch.
Hohe Gedanken entspringen der Tiefe des Herzens.
Gedanken Ich könnte schwelgen tief in Schweigen, Ich könnte jubeln hoch in Tönen, Könnt' ich, ob laut, ob stumm der Reigen, Mir nur das Denken abgewöhnen! Gedanken martern um das Gestern, Gedanken martern um das Morgen, Und hegen Brut in warmen Nestern Und flattern auf als ew'ge Sorgen.
Auch des Gedankens Gold will gemünzt sein, soll es unter die Leute kommen.
Aber auch die klarste Anschauung bleibt ein Bild und wird nie ein Gedanke.
Meine ersten Gedanken sind gewiß kein Haar besser, als Jedermanns erste Gedanken: und mit Jedermanns Gedanken bleibt man am klügsten zu Hause.
Wer nicht seines guten Gedankenganges sehr gewiß ist, der wird bei dem Anblick auf die öffentliche Welt gleichgültig, nicht allein gegen Leben und Tod, sondern auch gegen Tugend und Laster.
Gestern abend bei Mondschein kam mir ein eiskalter Gedanke. Vielleicht ruft die Natur doch nur eine gewisse Anzahl Bildungen ins Dasein, die zeugende Kraft geht ihr einst aus, dann erfüllen nur noch die abgeschiedenen Schatten das Weltall.