Gedanken Sprüche – nachdenklich

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Jeder Gedanke ist die Blüte einer Pflanze. Was ist dann aber ihre Frucht? Die Wirkung auf unser Inneres ist ihre Frucht!

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Gedanken steigen ans Licht empor und bitten um Gewand.

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An unseren Gedanken leiden wir mehr als an den Tatsachen.

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Gott war mein erster Gedanke, die Vernunft mein zweiter, der Mensch mein dritter und letzter Gedanke.

Feuerbach, Fragmente zur Charakteristik meines philosophischen Curriculum vitae, 1846. 1843-44

Gute Gedanken sind gleich Wichtelmännchen. Sie kommen erst aus ihren Ecken hervor, wenn niemand da ist.

Pauly, Aphorismen, 1905

Eigene Gedanken müssen nicht immer neu sein. Aber wer einen neuen Gedanken hat, kann ihn leicht von einem andern haben.

Kraus, Sprüche und Widersprüche, 4. Auflage 1924 (EA: 1909). VI. Schreiben und Lesen

Ein guter Gedanke in schlechter Form? – Der muß gestohlen sein, denn denken heißt, eine Ahnung gestalten.

Essigmann, Gott, Mensch und Menschheit. Aphorismen, 1916

Gedanken sind Kräfte.

Marden, Wer sich viel zutraut, der wird viel leisten!, übersetzt von Dr. Max Christlieb 1911

Wenn ich mir die Haare schneiden lasse, so bin ich besorgt, daß der Friseur mir einen Gedanken durchschneide.

Kraus, Sprüche und Widersprüche, 4. Auflage 1924 (EA: 1909). III. Mensch und Nebenmensch

So viele Menschen gehen durchs Leben als geistige Krüppel, weil ihre Gedanken schwach, krank und verneinend sind.

Marden, Die Macht des Gedankens, übersetzt von Dr. Max Christlieb 1909

Einige kommen auf einen Gedanken, andere stoßen darauf, andere fallen darauf, andere verfallen darauf (hier fehlt noch das zerfallen), auch gerät man darauf. Man sagt nicht, ich habe mich nach dem Gedanken hinbegeben. Das wäre via regia.

Lichtenberg, Sudelbuch J, 1789-1794. [J 756]

Wenn ich nicht schlafen kann, rufe ich meine Gedanken und sage: Kommt, unterhaltet mich, meine Gedanken!

Ebner-Eschenbach, Aus einem zeitlosen Tagebuch, 1916

Gute wie böse Gedanken haben ihre Abgründe.

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Auf einen, der einen neuen Gedanken hat, kommen hundert andere, die ihn breit treten.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Im Schlaf sind wir ebenso wenig Herr unserer Gedanken wie im wachen Zustand.

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An jeden guten Gedanken, jede gute Empfindung einen Stein hängen, sie verankern. Damit zusammenhängend: Seßhaft werden, Tempobändigung, Tempobeherrschung.

Morgenstern, Stufen. Eine Entwicklung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen, 1918 (posthum). 1909

Mangel an Wechselgeld Sei, wills du unter Menschen gehn, Mit geist'gem Kleingeld vorgesehn. Gedanken tief und groß und stark Laß lieber ganz zu Haus: Auf einen Schein von tausend Mark Gibt niemand gern heraus.

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Gedanken schaden nicht dem Kopf, sondern dem Herzen.

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Gedanken sind die Proben zu Handlungen.

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Es schadet nicht, hinter die eigenen unleidlichen Gedanken einen Punkt zu setzen.

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Nicht jeder Gedanke findet ganz zu seinem rechten Wort hin und nur darum ist er nicht ganz wahr.

Ebner, Schriften, 2 Bde., Kösel, München 1963