Gedanken Sprüche – nachdenklich

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Der Dienst am Gedanken fordert strengste Askese.

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Es gibt Gedanken, denen wir gehorchen, ohne sie zu kennen. Sie sind in uns, ohne daß wir es wissen.

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Ergänzt mit den Gedanken unsre Mängel.

Shakespeare, König Heinrich V., Raubdruck 1600

Es ist ein Nachteil für gute Gedanken, wenn sie zu rasch aufeinander folgen; sie verdecken sich gegenseitig die Aussicht. — Deshalb haben die größten Künstler und Schriftsteller reichlichen Gebrauch vom Mittelmäßigen gemacht.

Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches. Ein Buch für freie Geister, 2. erweiterte Auflage 1886 (EA: 1878). Zweiter Band. Erste Abteilung. Vermischte Meinungen und Sprüche

Der Wert des Gedankens steht in gar keinem Zusammenhang mit der aufrichtigen Gesinnung dessen, der ihn gefaßt hat.

Wertheimer (Hg.), Weisheiten von Oscar Wilde, übersetzt von Paul Wertheimer, 1921 (EA: 1907)

Der Mensch ist von Gott so hoch erhoben, daß er im Stande ist, ihm seine Gedanken nachzudenken.

Daumer, Die Religion des neuen Weltalters. Versuch einer combinatorisch-aphoristischen Grundlegung, 3 Bde., 1850

Wie seine Gedanken, so der Mensch.

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Oft am wildesten fliehen die Gedanken gerade dann, wenn sie in stiller Ordnung sich sammeln sollten.

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Es gibt Leute, die erschrecken, wenn sie einen Gedanken haben.

Sirius, Tausend und Ein Gedanken, 1899

Du weißt sehr wohl, daß kein Gedanke verloren gehen kann, und jede Handlung eine unendliche Wirkung hat.

Poe, Die Macht des Wortes (The Power of Words), 1845

Auch ein Gedanke kann zur Lawine werden.

Sirius, Tausend und Ein Gedanken, 1899

Die wirklich guten Gedanken fallen nicht auf, sie gehen inkognito.

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Worte sind nie ungeschehen zu machen. Gedanken auch nicht.

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Schwimmt man lang im Abgrund der Gedanken, so wird man matt.

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Der erste Gedanke ist der gute in der Kunst – in andern Dingen ist es der zweite.

Schmidt (Hg.), Künstlerworte, gesammelt von Karl Eugen Schmidt, Leipzig 1906

Gedanken sind zollfrei; notgedrungen lassen wir sie also passieren; aber oh wie gerne möchten wir sie kontrollieren.

Gött, Zettelsprüche. Aphorismen, hg. von Volker Schupp und Reinhard Pietsch, Universitätsbibliothek Freiburg i. Br. 1982

Die Kadaver von abgestorbenen Gedanken und Vorstellungen sollte man begraben und nicht ausstopfen, weil sonst unser Geistesleben paläontologisch wird.

Peters, Strahlende Kräfte! Wege zum Glück durch Charakter-, Willens- und Menschenbildung, 1916

Man erschrickt oft, wenn man seine Gedanken belauscht.

Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896

In dem Maße, in dem die Gedanken in Europa abgenommen haben, haben die Erfindungen zugenommen.

Roth, Glauben und Fortschritt (oder: Der Aberglaube an den Fortschritt), 1936

Gehe mit deinen Gedanken um wie mit Gästen, mit deinen Wünschen wie mit Kindern.

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Gedanken sind zollfrei, aber nicht höllenfrei.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846