Gedanken Sprüche – philosophisch
95 Sprüche gefunden
Die großen Gedanken sind das Ergebnis der großen politischen Gärungsprozesse.
Nichts ist freier als die Gedanken des Menschen.
›Geist‹ ist heute Marktware, wer redet noch davon? Ein wirklich eigener Gedanke aber ist immer noch so selten wie ein Goldstück im Rinnstein.
Zu größerer Klarheit über seine Gedanken gelangt man, indem man sie anderen klarzumachen sucht.
Ich glaube, daß Gedanken Dinge sind – sie haben einen Körper, einen Atem und Schwingen: Und daß wir sie aussenden, um die Welt mit guten oder bösen Ergebnissen zu füllen. Das, was wir unsere geheimsten Gedanken nennen eilt an den verborgenen Ort der Welt, und hinterläßt seine Segnungen oder sein Verderben als Spuren hinter sich. Wir bauen unsere Zukunft, Gedanken auf Gedanken, zum Guten oder Bösen, ohne es zu wissen. Aber so wurde das Universum geschmiedet. Gedanke ist ein anderer Name für Schicksal; wähle also dein Schicksal und warte, denn Liebe bringt Liebe und Haß bringt Haß.
Wer einen wirklich klaren Gedanken hat, kann ihn auch darstellen. Ist der Geist einmal der Dinge Herr, folgen die Worte von selbst.
Gedanken sind Kräfte, denn es sind Geistesäußerungen. Wir verbinden uns durch unser Denken entweder mit Mächten der Finsternis oder des Lichts.
Ein neuer Gedanke – das ist meist eine uralte Banalität in dem Augenblick, da wir ihre Wahrheit an uns selbst erfahren.
Jederzeit und womöglich bei jeder Vorstellung mußt du die Lehren der Physik, der Ethik, der Dialektik in Anwendung bringen.
Gedanken sind spielerische Kräfte; sie entschleiern und verhüllen nichts. Ihr Wert ruht einzig in der Bereicherung und Vertiefung des menschlichen Geistes.
Abstrakte Gedanken sind zuletzt auch nichts als – konkrete Wesenheiten; es ist ganz umsonst, das Leben aus dem Leben heraustreiben zu wollen.
Wer könnte bestehen, wenn man für seine Gedanken verantwortlich gemacht würde?
Der Gedanke ist das, was einer Banalität zum Gedanken fehlt.
Unser Denkvermögen durchbricht die Bollwerke des Himmels und begnügt sich nicht, das zu wissen, was sich dem Auge darbietet.
Das Beste in der Welt ist das, was der Gedanke hervorgebracht hat.
Jedes Männchen von Gedanken fand sein Weibchen. Oder die Ideen in seinem Kopf müssen entweder lauter Männchen oder lauter Weibchen gewesen sein. Denn es hat sich nie ein neuer erzeugt.
... von Gedanken, von Gefühlen, hat noch kein Mensch sich satt gemacht!
Jeder Gedanke ist durch sich selbst mit unsterblichem Leben begabt, wie ein lebendiges Wesen.
Den eigenen Gedanken nachgehen, das kann, je nach Persönlichkeit, die bequemste oder die anstrengendste Beschäftigung sein, die es gibt. Die größten Seelen machen daraus ihren Lebensinhalt.
Über jedem Gedanken, jeder Vorstellung liegen hundert Gedanken und Vorstellungen, die uns das jeweils Gedachte, jeweils Vorgestellte verhüllt.
Ein Gedanke kann, außer in der Literatur, nicht zum Kunstwerk werden.