Gedanken Sprüche – tiefgründig

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Das Geheimnis der Gedankenzucht ist ebenso kostbar wie schwer zu erlernen.

Kayssler, Besinnungen, 1921

Nicht alle Gedanken können zu Taten werden, auch der Baum trägt mehr Blüten als Früchte.

Ossenbach, Jenseits der Einsamkeit, 1927

Es gibt Gedanken, deren man Herr werden muss, sonst wird man ihr Sklave.

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Unsere Gedanken werden nicht fertig geboren, sie reifen, wie alles auf Erden, und die besten am langsamsten.

Keiter, Aphorismen von M. Herbert (i. e. Therese Keiter), 2. Auflage 1904 (EA: 1895)

Es ist mit dem Gedanken wie mit dem Hering: wo er sich zu häufig macht, wird er nicht geschätzt.

Ernst, Frieden und Freude, 1920

Einige Menschen suchen nach Gedanken, ohne zu denken.

Matthewman, Rips and Raps, 1903. Übers. Internet

Unsere Gedanken entstehen durch so mannigfaltige uns unbekannte zweckmäßige Arbeit in der Tiefe unserer Seele, dass sie uns, wenn sie am Lichte sind, ebenso überraschen, wie das Ei den Vogel, der nicht wusste, was da in seinem Leib für das folgende Geschlecht vorbereitet, ausgebildet und in der schicklichsten Weise verpackt wurde.

Pauly, Aphorismen, 1905

Wer Gedanken sät, kann Taten ernten; wer Worte sät, wird Buchstaben ernten.

Baer-Oberdorf, Wetterleuchten. Aphorismen, 1909

An der Vollendung jedes Gedankens muss die Welt zerbrechen.

Leonhard, Aeonen des Fegefeuers. Aphorismen, 1917

Gedanken müssen wir in der Welt sammeln; aber erst die Einsamkeit gibt uns den Maßstab für ihren Gehalt und ihre Größe.

Mohr, Gedanken über Leben und Kunst, 2. vermehrte Auflage 1885 (EA: 1879)

Der Gedanke wächst, indem er sich von seinen eigenen Worten nährt.

Tagore, Verirrte Vögel (Stray Birds), 1916; hier übersetzt von Helene Meyer-Franck. [169]