Gedanken Sprüche – tiefgründig
200 Sprüche gefunden
Es gibt wenige bedeutende, aber viele einander nahekommende Gedanken.
Gute wie böse Gedanken haben ihre Abgründe.
Auf einen, der einen neuen Gedanken hat, kommen hundert andere, die ihn breit treten.
Im Schlaf sind wir ebenso wenig Herr unserer Gedanken wie im wachen Zustand.
An jeden guten Gedanken, jede gute Empfindung einen Stein hängen, sie verankern. Damit zusammenhängend: Seßhaft werden, Tempobändigung, Tempobeherrschung.
Mangel an Wechselgeld Sei, wills du unter Menschen gehn, Mit geist'gem Kleingeld vorgesehn. Gedanken tief und groß und stark Laß lieber ganz zu Haus: Auf einen Schein von tausend Mark Gibt niemand gern heraus.
Nicht jeder Gedanke findet ganz zu seinem rechten Wort hin und nur darum ist er nicht ganz wahr.
Jeder vernünftige Gedanke hat seinen verrückten Superlativ.
Wir finden die schönsten Gedanken, wenn wir nach einem Wort suchen.
Die größten Gedanken sind die größten Ereignisse.
Die wirklichen Gedanken gehen bei wirklichen Dichtern alle verschleiert einher wie die Ägypterinnen: Nur das tiefe Auge des Gedankens blickt frei über den Schleier hinweg.
Ich glaube der schlechteste Gedanke kann so gesagt werden, daß er die Wirkung des besten tut, sollte auch das letzte Mittel dieses sein, ihn einem schlechten Kerl in einem Roman oder Komödie in den Mund zu legen.
Deutliche Aussprache des Schwierigen gibt Geistesgegenwart.
Ein Gedanke wird erst dann Gedanke und fruchtbar, wenn er durch nichts gebunden ist: Darin besteht seine Stärke im Vergleich zu anderen sinnlichen Dingen.
Was wir einen glänzenden Gedanken nennen, ist meist nur ein verfänglicher Ausdruck, der uns mit Hilfe von ein wenig Wahrheit einen verblüffenden Irrtum aufzwingt.
Gedankenlos handeln wir am häufigsten dann, wenn wir in Gedanken sind.
Nirgends wuchert mehr Unkraut als auf dem Grabe eines großen Gedankens.
Nicht jeder, der denkt, hat Gedanken.
Wenn ein scharfsinniger Kopf nicht einsieht, dass ein Gedanke nützlich ist, so ist er höchstwahrscheinlich falsch.
Ein Gedanke kann einen Menschen töten.
Es ist etwas Eigenes um die Gedanken, wenn sie so daher kommen und füllen einem den Kopf. Man weiß eigentlich nicht: Woher? Und wozu? Doch – bewahre sie nur auf, wie eine sorgsame Hausfrau die übrigen bunten „Flecke“ ihrer Kleider! Der Riss wird sich finden, den du zu decken hast.