Gedanken Sprüche – tiefgründig

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Meine Gedanken haben mir weher getan denn all meine Arbeit.

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Je mehr ein Gedanke umfasst, desto unfassbarer ist er für gewisse Köpfe.

Mohr, Gedanken über Leben und Kunst, 2. vermehrte Auflage 1885 (EA: 1879)

Oft am wildesten fliehen die Gedanken gerade dann, wenn sie in stiller Ordnung sich sammeln sollten.

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Es gibt Leute, die erschrecken, wenn sie einen Gedanken haben.

Sirius, Tausend und Ein Gedanken, 1899

Du weißt sehr wohl, daß kein Gedanke verloren gehen kann, und jede Handlung eine unendliche Wirkung hat.

Poe, Die Macht des Wortes (The Power of Words), 1845

Auch ein Gedanke kann zur Lawine werden.

Sirius, Tausend und Ein Gedanken, 1899

Einer zeugt den Gedanken, der andere hebt ihn aus der Taufe, der Dritte zeugt Kinder mit ihm, der Vierte besucht ihn am Sterbebette, und der Fünfte begräbt ihn.

Lichtenberg, Sudelbuch H, 1789-1793. [H 107]

Die wirklich guten Gedanken fallen nicht auf, sie gehen inkognito.

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Gedanken sind nicht durchaus unwirklich, aber ihre Wirklichkeit ist von ganz anderer Art, als die der Dinge.

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Schwimmt man lang im Abgrund der Gedanken, so wird man matt.

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Der erste Gedanke ist der gute in der Kunst – in andern Dingen ist es der zweite.

Schmidt (Hg.), Künstlerworte, gesammelt von Karl Eugen Schmidt, Leipzig 1906

Die Kadaver von abgestorbenen Gedanken und Vorstellungen sollte man begraben und nicht ausstopfen, weil sonst unser Geistesleben paläontologisch wird.

Peters, Strahlende Kräfte! Wege zum Glück durch Charakter-, Willens- und Menschenbildung, 1916

Man erschrickt oft, wenn man seine Gedanken belauscht.

Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896

Jeder Gedanke ist die Blüte einer Pflanze. Was ist dann aber ihre Frucht? Die Wirkung auf unser Inneres ist ihre Frucht!

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Gedanken steigen ans Licht empor und bitten um Gewand.

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An unseren Gedanken leiden wir mehr als an den Tatsachen.

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Du Denker! Denker! Du mußt nicht zufrieden seyn, Bis der Gedanke steht so vest wie Marmorstein!

Gleim, Die goldnen Sprüche des Pythagoras. Aus dem Griechischen von Gleim, 1786

Gute Gedanken sind gleich Wichtelmännchen. Sie kommen erst aus ihren Ecken hervor, wenn niemand da ist.

Pauly, Aphorismen, 1905

Ein guter Gedanke in schlechter Form? – Der muß gestohlen sein, denn denken heißt, eine Ahnung gestalten.

Essigmann, Gott, Mensch und Menschheit. Aphorismen, 1916

Wenn ich mir die Haare schneiden lasse, so bin ich besorgt, daß der Friseur mir einen Gedanken durchschneide.

Kraus, Sprüche und Widersprüche, 4. Auflage 1924 (EA: 1909). III. Mensch und Nebenmensch

Einige kommen auf einen Gedanken, andere stoßen darauf, andere fallen darauf, andere verfallen darauf (hier fehlt noch das zerfallen), auch gerät man darauf. Man sagt nicht, ich habe mich nach dem Gedanken hinbegeben. Das wäre via regia.

Lichtenberg, Sudelbuch J, 1789-1794. [J 756]