Gedanken Sprüche – tiefgründig

200 Sprüche gefunden

Aktive Filter: Gedanken tiefgründig

Der Gedanke legt den Grund für die Tat.

Internet

Den ausgiebigsten Gebrauch von der Gedankenfreiheit machen die Gedankenlosen.

Weis, Schlaglichter. Aphorismen und Epigramme, 1893

Es gibt Gedanken, die durch sich selbst leuchten, andere, die nur glänzen durch die Stelle, an der sie stehen; man könnte sie nicht umstellen, ohne sie auszulöschen.

Internet

Jetzt sind alle Gedankengänge Laufgräben. Meine gar Katakomben.

Kraus, Nachts. Aphorismen, 1924. V. 1915

Gedankenarbeit ist nur insofern Vermittlerin zum Genuss der Kunst, als Gedankenarbeit die Blitzlichter in die tiefe Gefühlswelt hineinwirft. Wo diese nicht vorhanden ist, wird sämtliche Gedankenarbeit fruchtlos bleiben.

Luck, Stimmen der Stille. Aphorismen, 1919

Man kann keinen Gedanken gut ausdrücken, als den man oft gehabt.

Jean Paul, Bemerkungen, August 1782

Der Gedanke ist nichts wert, wenn kein Gegengedanke da ist.

Internet

Je leichter die Gedanken, desto schwerer möglicherweise die Folgen.

Internet

Hart, blank, scharf und biegsam, einer edlen Klinge vergleichbar: das ist die Schönheit des Gedankens.

Internet

Mein Kopf ist voller Unsinn, kein Platz für Gedanken.

Internet

Gedanken müssen reifen, genau wie junger Wein.

Internet

Seit wann werden Gedanken bestraft?

Internet

Wir sollten aus keinem Gedanken mehr machen, als er aus uns macht.

Heimann, Aphorismen, 1918

In einem oberflächlichen Menschen verursachen kleine Fische der Gedanken lebhafte Wellen; in einem tiefen Geist rufen die Wale der Inspiration kaum ein Kräuseln hervor.

Internet

Man legt geflochtene Körbe aus, um in diesen Fische zu fangen; hat man die Fische bekommen, sind die Körbe vergessen. Man legt Fallen, um Hasen in diesen zu fangen; hat man die Hasen bekommen, sind die Fallen vergessen. Man bildet Worte, um Gedanken in diese zu legen. Hat man Gedanken bekommen, sind die Worte vergessen.

Internet

Die logische Ordnung unserer Gedanken ist nicht immer die, in welcher wir sie andern mitteilen. Aber sie ist die, welche vor allen Dingen der Gegner aufsuchen muß, wenn sein Angriff nach der Billigkeit sein soll.

Lessing, Axiomata, wenn es deren in dergleichen Dingen giebt. Wider den Herrn Pastor Goeze, in Hamburg, 1778

Indem man die Worte sucht, stellen sich die Gedanken ein.

Internet

Ordne im Geiste deine Gedanken von Anfang bis Ende, bevor du an die Worte denkst.

Internet

Jedem Gedanken wohnt eine entsprechende Wirkung inne.

Internet

Ist ein Gedanke zu schwach, um einen schlichten Ausdruck zu tragen, so soll er verworfen werden.

Vauvenargues, Reflexionen und Maximen (Introduction à la Connaissance de l’Esprit Humain, suivie de Réflexions et maximes), 1746, übersetzt von Fritz Schalk, in: Die französischen Moralisten, 1938

Selten erfaßt man den Gedanken eines anderen in seiner Tiefe, und daher bildet man sich, wenn man dieselbe Überlegung anstellt, leicht ein, sie sei neu, so viele ihrer Beziehungen und Folgerungen waren einem entgangen.

Vauvenargues, Reflexionen und Maximen (Introduction à la Connaissance de l’Esprit Humain, suivie de Réflexions et maximes), 1746, übersetzt von Fritz Schalk, in: Die französischen Moralisten, 1938