Gedanken Sprüche – tiefgründig
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Der Gedanke legt den Grund für die Tat.
Den ausgiebigsten Gebrauch von der Gedankenfreiheit machen die Gedankenlosen.
Es gibt Gedanken, die durch sich selbst leuchten, andere, die nur glänzen durch die Stelle, an der sie stehen; man könnte sie nicht umstellen, ohne sie auszulöschen.
Jetzt sind alle Gedankengänge Laufgräben. Meine gar Katakomben.
Gedankenarbeit ist nur insofern Vermittlerin zum Genuss der Kunst, als Gedankenarbeit die Blitzlichter in die tiefe Gefühlswelt hineinwirft. Wo diese nicht vorhanden ist, wird sämtliche Gedankenarbeit fruchtlos bleiben.
Man kann keinen Gedanken gut ausdrücken, als den man oft gehabt.
Der Gedanke ist nichts wert, wenn kein Gegengedanke da ist.
Je leichter die Gedanken, desto schwerer möglicherweise die Folgen.
Hart, blank, scharf und biegsam, einer edlen Klinge vergleichbar: das ist die Schönheit des Gedankens.
Mein Kopf ist voller Unsinn, kein Platz für Gedanken.
Gedanken müssen reifen, genau wie junger Wein.
Seit wann werden Gedanken bestraft?
Wir sollten aus keinem Gedanken mehr machen, als er aus uns macht.
In einem oberflächlichen Menschen verursachen kleine Fische der Gedanken lebhafte Wellen; in einem tiefen Geist rufen die Wale der Inspiration kaum ein Kräuseln hervor.
Man legt geflochtene Körbe aus, um in diesen Fische zu fangen; hat man die Fische bekommen, sind die Körbe vergessen. Man legt Fallen, um Hasen in diesen zu fangen; hat man die Hasen bekommen, sind die Fallen vergessen. Man bildet Worte, um Gedanken in diese zu legen. Hat man Gedanken bekommen, sind die Worte vergessen.
Die logische Ordnung unserer Gedanken ist nicht immer die, in welcher wir sie andern mitteilen. Aber sie ist die, welche vor allen Dingen der Gegner aufsuchen muß, wenn sein Angriff nach der Billigkeit sein soll.
Indem man die Worte sucht, stellen sich die Gedanken ein.
Ordne im Geiste deine Gedanken von Anfang bis Ende, bevor du an die Worte denkst.
Jedem Gedanken wohnt eine entsprechende Wirkung inne.
Ist ein Gedanke zu schwach, um einen schlichten Ausdruck zu tragen, so soll er verworfen werden.
Selten erfaßt man den Gedanken eines anderen in seiner Tiefe, und daher bildet man sich, wenn man dieselbe Überlegung anstellt, leicht ein, sie sei neu, so viele ihrer Beziehungen und Folgerungen waren einem entgangen.