Glück Sprüche

Sprüche über Glück und Zufriedenheit

1580 Sprüche in dieser Kategorie

Wer Glück hat, dem wächst ein Zitronenbaum, wenn er einen Pfahl pflanzt.

Lipperheide (Hg.), Spruchwörterbuch, hg. von Franz Freiherrn von Lipperheide, Berlin 1907

Ich glaube an den Fortschritt, ich glaube, die Menschheit ist zur Glückseligkeit bestimmt [...].

Heine, Zur Geschichte der Religion und Philosophie in Deutschland, 1793. Erstes Buch

Wie jauchzt meine Seele Und singet in sich! Kaum, daß ich's verhehle So glücklich bin ich!

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Im Wechsel von Steigen und Fallen liegt der größte Reiz des Lebens, da das Glück nur durch den Vergleich offenbar wird.

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Ausdauer und Geduld gewinnen des Glückes Huld.

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Wer das Glück hat, führt die Braut heim [...].

Shakespeare, Der Widerspenstigen Zähmung (The Taming of the Shrew), Erstdruck 1623. Erster Aufzug, 1. Szene, Hortensio

Glück, Glück! Wer will sagen, was du bist und wo du bist!

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Vom Unglück frei zu sein, ist großes Glück.

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Das größte Glück und das höchste Unglück sind nur kleine Abweichungen von dem Gewöhnlichen.

Goethe, Wilhelm Meisters Lehrjahre, 1795/6. 5. Buch, 16. Kap., Geistlicher zu Wilhelm

Nicht soll dich das Glück zu Hochmut verleiten, noch das Unglück dich zu seinem Sklaven machen. Nein, wie das Gold im Feuer, bleibe, der du bist, und rette dir dein eigenes Selbst.

Euripides, Fragmente

Die Uhr schlägt keinem Glücklichen.

Schiller, Wallenstein (Trilogie), entstanden 1796-1799; Erstdruck 1800. Die Piccolomini, 1799. 3 Akt, 3. Auftritt, Max

Glück ist wie die Sonne. Ein wenig Schatten muß sein, wenn es dem Menschen wohl werden will.

Ludwig, Der Erbförster. Trauerspiel in fünf Aufzügen, 1850

Wozu soll mir das Glück, wenn unvergönnt der Gebrauch ist?

Horaz, Briefe (Epistolae). I, V. An Torquatus. Übersetzt von Johann Heinrich Voß

Es gibt ein Glück, das ohne Reu'.

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Das Bedürfnis zum Glücke – ist uns doch der höchste Bürge für dessen Existenz: und so auch mit unserm Schimmerchen von Vernunft.

Varnhagen, Rahel, Ein Buch des Andenkens für ihre Freunde, 3 Bde., 1834. 23. Januar 1827

Er gäbe kein Gesetz und keine gesellschaftliche Moral, die mich hindern könnten, glücklich zu sein.

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Wenn man kein Glück hat, soll man sich Glück anschaffen.

Nietzsche, F., Nachgelassene Fragmente. 1876

Wer das Glück nicht genießt, solange er es hat, sollte sich nicht beklagen, wenn es vorbei ist.

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Bestände das Glück in körperlichen Lustgefühlen, so müsste man die Ochsen glücklich nennen, wenn sie Erbsen zu fressen finden.

Diels/Kranz (Hg.), Die Fragmente der Vorsokratiker, hg. von Hermann Diels und Walther Kranz, 3 Bde., 1903-10. 4.

Mir ist, als müßt ich singen So recht aus tiefster Lust, Von wunderbaren Dingen, Was niemand sonst bewußt. O könnt ich alles sagen! O wär ich recht geschickt! So muß ich still ertragen, Was mich so hoch beglückt.

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Und Freud und Wonne aus jeder Brust. O Erd, o Sonne! O Glück, o Lust!

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand. 1827, Lieder, aus: Mailied