Glück Sprüche

Sprüche über Glück und Zufriedenheit

1580 Sprüche in dieser Kategorie

Das wahre Glück, das Eigentum der Weisen, Steht fest, indeß Fortunens Kugel rollt.

Wieland, Musarion, oder die Philosophie der Grazien, 1768

Zufall, nicht kluger Sinn regiert das Leben.

Menander, Sentenzen in Monostichen (lat. Monosticha, gr. Monostichoi). 725

Einen Tropfen Glück möchte ich haben oder ein Faß Verstand.

Menander, Fragmente

Mir scheint es aber schwerer, Cyrus, einen Mann zu finden, der das Glück, als einen, der das Unglück gut erträgt.

Xenophon, Cyrupädie (Erziehung des Cyrus [gr. Kyros]), entstanden etwa 370 v. Chr. VIII, 4. Übersetzt von Christian Walz (1827)

Ein jedes Glück ist demjenigen vergänglich, der nicht in sich selbst den Himmel trägt und schon aus sich allein die Quellen strömen läßt, die seinen Durst nach Seligkeiten stillen.

Gutzkow, Vom Baum der Erkenntnis. Denksprüche, 1868

Ich möchte glücklich sein, um glücklich machen zu können. Kein Glück ohne Gast.

Morgenstern, Aphorismen und Sprüche, hg. von Margareta Morgenstern, 1960. In me ipsum, 1901

Glück ist kein Geschenk Gottes, es ist ein Darlehen!

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Der Mensch fürchtet den Tod, bloß weil er noch nicht glücklich genug gewesen ist; im höchsten Glück möchte er gleich hinsterben!

Varnhagen von Ense, K. A., Tagebücher. 4. Mai 1852

Möge das Glück immer greifbar sein für dich, mögen gute Freunde immer in deiner Nähe sein, möge dir jeder Tag, der kommt, eine besondere Freude bringen, die dein Leben heller macht.

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Das größte Geheimnis des Glücks ist, mit sich selbst im Reinen zu sein.

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So hab aus allem ich gezogen, das treue Fazit mir zuletzt, daß dem das Glück zumeist gewogen, der es am mindesten gehetzt.

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Was nützt mir das Glück, wenn ich mich seiner nicht bedienen darf?

Horaz, Briefe (Epistolae). I, 5, 12 Originaltext: Quo mihi fortunam, si non conceditur uti?

Glück ist eine Momentaufnahme - plötzlich gleitet es dir aus den Händen.

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Im Glück sind wir alle geduldig.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Nur das Glück ist ein Glück, das man sich selber denkt.

Ludwig, Der Erbförster. Trauerspiel in fünf Aufzügen, 1850

Glück ist, auch das zu lieben, was man tun muss und nicht nur das, was man tun will.

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Das Glück bringt so einige Fehler in Ordnung, die selbst der Verstand nich zu korrigieren wüßte.

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Das Glück ist nicht in einem ewig lachenden Himmel zu suchen, sondern eben in ganz feinen Kleinigkeiten, aus denen wir unser Leben selbst zurechtzimmern.

Stackelberg, Aus Carmen Sylva's Leben, 1885

Glück und Unglück sind zwei Zustände, deren äußere Grenzen wir nicht kennen.

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O Schicksal, gib mir zu so vielem und zu so großem Glück auch ein kleines Unglück.

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Erst wenn jeder nicht nach irdischem Glück trachtet, sondern geistiges Glück erstrebt, das immer Opfer bedeutet und durch Opfer geprüft wird, erst dann ist das größte Glück aller gewährleistet.

Tolstoi, Tagebücher. 1889