Glück Sprüche – erfolg

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Der bloße Wunsch nach dem Heil aller Wesen ist verdienstvoller als die Verehrung der Buddhas, um wie viel mehr die Bemühung um das vollkommene Glück aller Wesen.

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Bei der Jagd nach dem Glück wird mancher Treiber angeschossen.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Verschlafe, wenn du Talent dazu hast, ruhig die volle Hälfte deines Lebens: du wirst die andere Hälfte doppelt gelebt haben.

Schleich, Die Weisheit der Freude, 1920

Wenn das Glück dir besonders hold ist, gib acht: Gleich wird es dir ein Bein stellen.

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Ruhig, mit nur wenigen Meisterschlägen schmiede der rechte Mann sein Glück!

Keller, Der Schmied seines Glückes (in: Die Leute von Seldwyla), Erstdruck 1874

Zürne dem Glücklichen nicht, daß den leichten Sieg ihm die Götter Schenken, daß aus der Schlacht Venus den Liebling entrückt. Ihn, den die lächelnde rettet, den Göttergeliebten beneid ich, Jenen nicht, dem sie mit Nacht deckt den verdunkelten Blick.

Schiller, F., Gedichte. Aus: Das Glück, 1798

Es ist nicht leicht, Glück mit Anstand zu tragen.

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Die drei schönsten Gipfel des Lebens sind: das erste Amt, ein liebes Weib, das erste Kind! Wer diese drei gewonnen hat, der darf hienieden keine große Steigerung des Glücks mehr erwarten. Wer keines je besessen, der ist als Bettler durchs Leben gegangen.

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So übe ich mich unaufhörlich darin, das wahre Glück von allen äußeren Umständen zu trennen und es nur als Belohnung und Ermunterung an die Tugend zu knüpfen. Da erscheint es in schönerer Gestalt und auf sicherem Boden.

Kleist, H., Briefe. An Christian Ernst Martini, 18./19. März 1799

Das Glück will gepflegt sein. Man muß geschmeidig und unterhaltend, intrigant sein, niemanden beleidigen, den Frauen und Hochgestellten gefallen, sich in Vergnügungen und Geschäfte stürzen, sein Geheimnis hüten, imstande sein, sich die ganze Nacht bei Tisch zu langweilen und drei Kartenspiele zu spielen, ohne einmal aufzustehen. Und selbst dann ist man seiner Sache nicht sicher. Wieviel Widerwärtigkeiten und Plagen könnte man sich ersparen, wagte man, direkt und nur durch Verdienst und Leistung berühmt werden zu wollen!

Vauvenargues, Reflexionen und Maximen (Introduction à la Connaissance de l’Esprit Humain, suivie de Réflexions et maximes), 1746, übersetzt von Fritz Schalk, in: Die französischen Moralisten, 1938

Die Glückseligkeit stellt sich dar als ein Vollendetes und sich selbst Genügendes, da sie das Endziel allen Handelns ist.

Aristoteles, Nikomachische Ethik, 350 v. Chr. 1097b (I, 5.) Übersetzt von Eugen Rolfes (1911)

Das Glück ist in den Tüchtigen verliebt.

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Allzu großes Glücken muss in sich ersticken.

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Das Glück dient der Tüchtigkeit.

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Ach, die Tür des Glückes geht nicht nach innen, so daß man auf dieselbe losstürmen und sie aufdrücken könnte. Sie geht nach außen; man kann also nichts dabei machen.

Kierkegaard, Entweder – Oder. Ein Lebensfragment (Enten – Eller. Et Livs-Fragment), Erstdruck unter dem Pseudonym Victor Eremita 1843. Erster Teil. Diapsalmata. Übersetzt von Alexander Michelsen und Otto Gleiß, 1885

Man muss schon sein eigenes Glück schmieden, aber nicht andere als Amboss benutzen.

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Wenn man dem Teufel etwas Gutes tut, bringt er dich aus Dankbarkeit in die Hölle.

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Fortuna ist ein Weib, und wenn man sie unterwerfen will, muß man mit ihr streiten und kämpfen.

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Auf das Glück darf man nicht warten, dann kommt es nicht; man muss daran arbeiten.

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Auf den obersten Stufen des Glücks begegnet man noch mehr Wünschen und Bedürfnissen als auf den untersten.

Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896

Glück widerfährt dir nicht – Glück findet der, der danach sucht.

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