Glück Sprüche – erfolg

191 Sprüche gefunden

Aktive Filter: Glück erfolg

Ein Zoll Glück ist so viel wert als ein Klafter Überlegung.

Internet

Wo einer hin will, da tut das Glück die Tür auf.

Internet

Die höchsten Stände in ihrem Glanz, in ihrer Pracht und Prunk und Herrlichkeit und Repräsentation aller Art können sagen: unser Glück liegt ganz außerhalb unserer selbst; sein Ort sind die Köpfe anderer.

Schopenhauer, Parerga und Paralipomena, 2 Bde., zweite vermehrte Auflage 1862 (EA: 1851). Erster Band. Aphorismen zur Lebensweisheit

Glück hat manchen niedergerungen, Den vordem kein Unglück bezwungen.

Sirius, Tausend und Ein Gedanken, 1899

Aber am meisten beglückt, wer, was er liebte, gewann.

Weber (Hg.), Die elegischen Dichter der Hellenen nach ihren Überresten übersetzt und erläutert, 1826

Denn glücklich ist, wer seine Wünsche in das rechte Verhältnis zu seinen Mitteln zu bringen vermag.

Internet

Es ist oft dem einen (zu) gedacht und dem andern beschert.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Unter allen Mitteln, sein Glück zu machen, ist das kürzeste und beste das: die Leute klar erkennen zu lassen, daß es in ihrem Interesse liegt, euch Gutes zu erweisen.

La Bruyère, Die Charaktere oder Die Sitten im Zeitalter Ludwigs XIV. (Les Caractères de Théophraste, traduits du grec, avec les caractères ou les mœurs de ce siècle), 1688

Der's weniger verdient, hat oft mehr Glück.

Euripides, Helena, 412 v. Chr

Was befängt denn aber so sehr wie Glück?! Es ist ja die geilste Nahrung für unsre Eitelkeit, und wir vermeinen am Ende alle, das zu verdienen, was uns geschenkt wird.

Laube, Der deutsche Krieg. Historischer Roman in drei Büchern, 9 Bde., 1863-66. II. Buch. Waldstein. 3. Band, 1864

Der Preis jedes Glückes ist viel Schmerz.

Internet

Man hat sein Glück nicht gemacht, vermag man nicht, es zu genießen.

Vauvenargues, Reflexionen und Maximen (Introduction à la Connaissance de l’Esprit Humain, suivie de Réflexions et maximes), 1746, übersetzt von Fritz Schalk, in: Die französischen Moralisten, 1938

Die beste Gabe des Geschicks Ist: Schmied zu sein des eig'nen Glücks.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Es kann nicht geleugnet werden, daß äußerliche Zufälle großen Einfluß auf das Glück haben: Gunst der Mächtigen, glücklicher Zufall, der Tod anderer, Gelegenheit sich auszuzeichnen. Allein zu guter Letzt muß jeder sein Glück mit seinen eigenen Händen prägen. Jeder ist seines Glückes Schmied, sagte der Dichter. Und die häufigste der äußerlichen Ursachen ist die, daß die Torheit des einen des andern Glück macht, da niemand so schnell vorwärts kommt als durch Fehler anderer.

Bacon, Essays oder praktische und moralische Ratschläge (The Essayes or Counsels, Civill and Morall), 1597 (1612 und 1625 um neue Essays erweitert)

Das Glück ist eine Sklavin des Fleißes.

Kotzebue, Graf Benjowsky oder die Verschwörung auf Kamtschatka. Ein Schauspiel in fünf Aufzügen, 1795

Nicht Glückes bar sind deine Lenze Nicht Glückes bar sind deine Lenze, Du forderst nur des Glücks zu viel; Gib deinem Wunsche Maß und Grenze, Und dir entgegen kommt das Ziel. Wie dumpfes Unkraut laß vermodern, Was in dir noch des Glaubens ist: Du hättest doppelt einzufodern Des Lebens Glück, weil du es bist. Das Glück, kein Reiter wird's erjagen, Es ist nicht dort, es ist nicht hier; Lern' überwinden, lern' entsagen, Und ungeahnt erblüht es dir.

Internet

Nicht aus des Herzens bloßem Wunsche keimt Des Glückes schöne Götterpflanze auf. Der Mensch soll mit der Mühe Pflugschar sich Des Schicksals harten Boden öffnen, soll Des Glückes Erntetag sich selbst bereiten Und Thaten in die off'nen Furchen streu'n, Er soll mit etwas den Genuß erkaufen, Wär's auch mit des Genusses Sehnsucht nur.

Kleist, H., Gedichte. An Wilhelmine

Das kann man wohl sagen: Wenn alle Glückwünsche in Erfüllung gingen – es würden ihrer wohl tausendmal weniger dargebracht!

Weiß, So seid Ihr! Zweite Folge, 1909

Segelnd im Glücke zerschellt Menschengeschick an verborgener Klippe.

Aischylos, Agamemnon (Erster Teil der Orestie), 458 v. Chr

Nur die Würdigkeit, glücklich zu sein, ist das, was der Mensch erringen kann.

Kant, Nachlass

Das ist das Wahrzeichen, wodurch der gemeine und höhere Mensch sich unterscheiden – daß Jener sein Glück nur dann findet, wenn er auf sich selbst vergißt, Dieser, wenn er zu sich selbst wiederkehrt; Jener, wenn er sich verliert, Dieser, wenn er sich besitzt.

Feuchtersleben, Zur Diätetik der Seele, 40. Auflage 1874 (EA: 1838)