Glück Sprüche – erfolg
191 Sprüche gefunden
Ein Zoll Glück ist so viel wert als ein Klafter Überlegung.
Wo einer hin will, da tut das Glück die Tür auf.
Die höchsten Stände in ihrem Glanz, in ihrer Pracht und Prunk und Herrlichkeit und Repräsentation aller Art können sagen: unser Glück liegt ganz außerhalb unserer selbst; sein Ort sind die Köpfe anderer.
Glück hat manchen niedergerungen, Den vordem kein Unglück bezwungen.
Aber am meisten beglückt, wer, was er liebte, gewann.
Denn glücklich ist, wer seine Wünsche in das rechte Verhältnis zu seinen Mitteln zu bringen vermag.
Es ist oft dem einen (zu) gedacht und dem andern beschert.
Unter allen Mitteln, sein Glück zu machen, ist das kürzeste und beste das: die Leute klar erkennen zu lassen, daß es in ihrem Interesse liegt, euch Gutes zu erweisen.
Der's weniger verdient, hat oft mehr Glück.
Was befängt denn aber so sehr wie Glück?! Es ist ja die geilste Nahrung für unsre Eitelkeit, und wir vermeinen am Ende alle, das zu verdienen, was uns geschenkt wird.
Der Preis jedes Glückes ist viel Schmerz.
Man hat sein Glück nicht gemacht, vermag man nicht, es zu genießen.
Die beste Gabe des Geschicks Ist: Schmied zu sein des eig'nen Glücks.
Es kann nicht geleugnet werden, daß äußerliche Zufälle großen Einfluß auf das Glück haben: Gunst der Mächtigen, glücklicher Zufall, der Tod anderer, Gelegenheit sich auszuzeichnen. Allein zu guter Letzt muß jeder sein Glück mit seinen eigenen Händen prägen. Jeder ist seines Glückes Schmied, sagte der Dichter. Und die häufigste der äußerlichen Ursachen ist die, daß die Torheit des einen des andern Glück macht, da niemand so schnell vorwärts kommt als durch Fehler anderer.
Das Glück ist eine Sklavin des Fleißes.
Nicht Glückes bar sind deine Lenze Nicht Glückes bar sind deine Lenze, Du forderst nur des Glücks zu viel; Gib deinem Wunsche Maß und Grenze, Und dir entgegen kommt das Ziel. Wie dumpfes Unkraut laß vermodern, Was in dir noch des Glaubens ist: Du hättest doppelt einzufodern Des Lebens Glück, weil du es bist. Das Glück, kein Reiter wird's erjagen, Es ist nicht dort, es ist nicht hier; Lern' überwinden, lern' entsagen, Und ungeahnt erblüht es dir.
Nicht aus des Herzens bloßem Wunsche keimt Des Glückes schöne Götterpflanze auf. Der Mensch soll mit der Mühe Pflugschar sich Des Schicksals harten Boden öffnen, soll Des Glückes Erntetag sich selbst bereiten Und Thaten in die off'nen Furchen streu'n, Er soll mit etwas den Genuß erkaufen, Wär's auch mit des Genusses Sehnsucht nur.
Das kann man wohl sagen: Wenn alle Glückwünsche in Erfüllung gingen – es würden ihrer wohl tausendmal weniger dargebracht!
Segelnd im Glücke zerschellt Menschengeschick an verborgener Klippe.
Nur die Würdigkeit, glücklich zu sein, ist das, was der Mensch erringen kann.
Das ist das Wahrzeichen, wodurch der gemeine und höhere Mensch sich unterscheiden – daß Jener sein Glück nur dann findet, wenn er auf sich selbst vergißt, Dieser, wenn er zu sich selbst wiederkehrt; Jener, wenn er sich verliert, Dieser, wenn er sich besitzt.