Glück Sprüche – erfolg

191 Sprüche gefunden

Aktive Filter: Glück erfolg

Vor allem aber muß man Glück noch haben; Gar wenig helfen sonst die andern Gaben.

Ariosto, Der rasende Roland (Orlando furioso), 1516-32. 16,46

Was richtest du ohne Ruh' und Rast Nach Fortuna's Gaben den Blick? Wenn du im Leben kein Unglück hast, So ist ja Das schon ein Glück.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Die Kraft des Menschen ist das einzige wahre Fundament seines Glückes. […]

Pestalozzi, Zweites Zehntenblatt, 1799

Wer Glück will, muß erwerben, was ihm kein Schicksalsschlag entreißen kann.

Internet

Es gab nie ein vollkommenes Glück Und wird nie eines geben; Was man erreicht hat, tritt zurück Vor ewig neuem Streben.

Aachener Kritische Revue, 1891-94

Auch der Pflug des Glückes zieht Furchen.

Sirius, Tausend und Ein Gedanken, 1899

Wenn das Glück kommt, pack es mit fester Hand; von vorne aber, denn hinten ist es kahlköpfig.

Internet

Das mühsam erlangte Glück wird doppelt genossen.

Gracián, Handorakel und die Kunst der Weltklugheit (Oráculo manual y arte de prudencia), 1647. Erste deutsche Übersetzung 1711. Hier in der Übersetzung von Arthur Schopenhauer 1828-32, Erstdruck 1871. [299.]

Es gibt Regeln für das Glück: denn für den Klugen ist nicht alles Zufall. Die Bemühung kann dem Glücke nachhelfen.

Gracián, Handorakel und die Kunst der Weltklugheit (Oráculo manual y arte de prudencia), 1647. Erste deutsche Übersetzung 1711. Hier in der Übersetzung von Arthur Schopenhauer 1828-32, Erstdruck 1871. [21.]

Das durch Mühe erworbene Glück ist allein ein wohltuendes. Es gewährt zugleich die Behaglichkeit eines physischen Ausruhens.

Gutzkow, Vom Baum der Erkenntnis. Denksprüche, 1868

Glücklich, wer die Leidenschaft vor dem Ehrgeiz gekannt hat.

Internet

Mancher überspringt das Glück, indem er ihm nachjagt.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Das sogenannte Glück will gelernt sein wie das Koloratursingen.

Internet

Menschliche Glückseligkeit besteht in erfolgreichem Handeln.

Hoddick (Hg.), Aphorismenschatz der Weltliteratur. Weltliche Texte für Rede und Schrift, 1898

Wenn das Glück nicht will an den Mann, So hilft doch nichts, was er kann.

Henisch (Hg.), Teütsche Sprach und Weißheit. Thesaurus linguae et sapientiae Germanicae, A-G [mehr nicht erschienen], 1616

Man kann also weder dem Glücke noch seiner Tugend zuschreiben, was er ohne das eine und ohne das andre erlangt hat.

Machiavelli, Der Fürst (Il Principe), verfasst 1513; päpstliche Druckgenehmigung 1532 (posthum)

Die Meisten glauben, ihr eigenes Glück zu fördern, indem sie ihre Wünsche befriedigen. Aber das ist durchaus zweierlei. Wehe dem, der jeden erdenklichen Wunsch erfüllt sieht, dem nichts mehr zu wünschen, zu erlangen bleibt.

Mantegazza, Die Kunst glücklich zu sein, 1887

Manchmal möchte ich bald toll werden über meinen unverdienten Ruhm, das Glück sucht mich und ich fürchte mich fast deswegen vor einem neuen Unglück.

Beethoven, Briefe. An Nikolaus Zmeskall, 8. Juli 1810

Die meisten wären glücklich, wenn sie alles verkehrt gemacht hätten.

Wertheimer, Buch der Weisheit. Aphorismen. Zweite Auflage und Neue Folge, 1920 (posthum)

Glaub' an dein Glück: so erlangst du es.

Fleischer (Übers.), Ali's Hundert Sprüche, arabisch und persisch paraphrasiert von Reschideddin Watwat nebst einem doppelten Anhange arabischer Sprüche, hg. und übersetzt von M. Heinrich Leberecht Fleischer 1837. Anhang. Arabisches Sprichwort Nr. 27

Besteht das Glück in der Entwicklung unserer Fähigkeiten oder in ihrer Unterdrückung?

Staël, Über Deutschland (De l'Allemagne), 1813. Deutsch von Friedrich Buchholz u. a., Reutlingen 1815