Glück Sprüche – erfolg

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Nichts ist bitterer als zu sehen, dass übermenschliche Anstrengungen so wenig Glück hervorbringen.

Némirovsky, Die Beute (La Proie), 1938. Übersetzt von Olivia Mauny

Sie haben das Wort »glücklich« genannt. Wie wird man das, Edwin? Arbeit ist die Bedingung des Lebens, das Ziel Weisheit, und Glückseligkeit, sagen Sie, ist der Preis.

Schiller, Der Spaziergang unter den Linden, 1782. Wollmar

Was brauchte es, damit einer glücklich wurde? Zehn Franken im Tag? Sagen wir lieber gleich fünfzehn. Und auch das wäre nicht genug. Denn man sollte sie nicht verdienen müssen: die fünfzehn Franken sollten von selber kommen, zur festgesetzten Zeit […].

Ramuz, Die Herrschaft des Bösen (Le règne de l'esprit malin), 1917. Übersetzung Internet

Das nämlich ist wahres Glück, des Glückes für würdig zu gelten.

Plinius der Jüngere, Lobrede auf den Kaiser Traian (Panegyricus). Übers. Internet Originaltext: Ea enim demum vera felicitas, felicitate dignum videri

Niemand kann überall mit glücklicher Hand spielen.

Internet

Allzugroßes Glück aber macht gierig.

Seneca, Von der Gnade. An den Kaiser Nero (De Clementia), alternative deutsche Titel hierfür auch "Über die Milde" und "Über die Güte". I, 1. Übers. Internet Originaltext: Facit quidem avidos nimia felicitas

Miss dein Glück nicht nach fremder Elle.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Glück wandelt nicht die Herkunft.

Horaz, Epoden (Epodes), um 30 v. Chr. 4. Originaltext: Fortuna non mutat genus.

Es gibt keine größere Glückseligkeit, als in den vollen Besitz seiner selbst zu gelangen, in feierlichen Augenblicken zu einem feineren Instrument geworden zu sein, auf dem die Natur eines ihrer großen Stücke spielt.

Pauly, Aphorismen, 1905

Durch die Gewinnsucht des Menschen wurde der glückliche Zufall zur Gottheit.

Publilius Syrus, Sprüche (Sententiae), um 50 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Ex hominum quaestu facta fortuna est dea

Das größte Glück in der Welt, um welches ich den Himmel täglich anflehe, ist: daß nur verständige und tugendhafte Menschen mir an Kräften und Kenntnissen überlegen sein mögen.

Lichtenberg, Sudelbuch K, 1793-1796. [K 61]

Glück und Verdienst zu verwechseln, ist eine Geschicklichkeit der Weltklugen.

Waldersee, Späne aus stiller Werkstatt. Aphorismen, 1908

Die meisten Menschen werden deshalb nicht glücklich sein, weil sie das Gute als berechtigte Forderung hinnehmen.

Weber-Brauns, Satiren, Aphorismen und Nachdenkliches, 1919

Derjenige trägt das Glück in sich, welcher das Gute anerkennt und es nicht für selbstverständlich hinnimmt.

Weber-Brauns, Satiren, Aphorismen und Nachdenkliches, 1919

Jeder ist der Schmied seines Glückes, aber keiner der Schmied seines Unglückes.

Cossmann, Aphorismen, 2. Auflage 1902 (EA: 1898). Moral

Nach sogenanntem Glück streben nur kleine Menschen.

Bosshart, Bausteine zu Leben und Zeit, posthum hg. von Elsa Bosshart-Forrer, 1929

Willst du das Geheimnis des Glückes erfahren? Sei stets zufrieden mit dem, was dir das Schicksal gewährt; sei nie zufrieden mit dem, was du leistest.

Ernst, Sankt Yoricks Glockenspiel, 1914

Die glücklichsten Menschen sind nicht die, die erreicht haben, was sie gewollt, sondern die gewollt, was sie erreicht haben.

Baer-Oberdorf, Wetterleuchten. Aphorismen, 1909

Wer nur nach äußerem Glücke strebt, springt wie ein Rennpferd über Wälle und Barrikaden und ruht nur aus, um wieder zu rennen. Schließlich hat er nicht viel mehr davon als den Ruf, das erste Rennpferd zu sein.

Keiter, Aphorismen von M. Herbert (i. e. Therese Keiter), 2. Auflage 1904 (EA: 1895)

Für die meisten Menschen liegt das Glück nicht im Besitz, sondern im Erstreben.

Bosshart, Bausteine zu Leben und Zeit, posthum hg. von Elsa Bosshart-Forrer, 1929

Um sein Glück zu machen, kommt es nicht sowohl darauf an, ob man töricht oder vernünftig, sondern ob man den Großen bequem ist.

Ernsthausen, Gedankenstriche, 1843