Glück Sprüche – erfolg

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Glück und Zufall sind zwei sinnlose Wörter.

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Glücklichsein, das ist des Menschen erster Wunsch und letztes Ziel, er erreicht es im Bunde mit der gütigen Natur; er erreicht es mit der Leuchte des Schönen in der Kunst; er erreicht es auf der Stufenleiter der Tugenden.

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Keinem nützt ein Glück, das zu so später Abendstunde kommt, daß man es im Finstern gar nicht mehr sehen kann.

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Im Glücke sucht man aus deinen Fehlern Vorzüge zu machen, im Unglück aus deinen Vorzügen Fehlern.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Wie sich Verdienst und Glück verketten, Das fällt den Toren niemals ein; Wenn sie den Stein der Weisen hätten, Der Weise mangelte dem Stein.

Goethe, Faust. Der Tragödie zweiter Teil, 1832. 1. Akt, Kaiserliche Pfalz, Mephistopheles

Die erste Wirkung des Glückes ist das Gefühl der Macht: diese will sich äußern, sei es gegen uns selber oder gegen andere Menschen oder gegen Vorstellungen oder gegen eingebildete Wesen.

Nietzsche, Morgenröte. Gedanken über die moralischen Vorurteile, 1881

Bei keiner Jagd gibt es so viele Sonntagsjäger wie bei der Jagd nach dem Glück.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Man versucht sein Glück gewöhnlich mit Talenten, die man nicht hat.

Vauvenargues, Unterdrückte Maximen, übersetzt von Fritz Schalk, in: Die französischen Moralisten, 1938

Nur wenn sie reif ist, fällt des Schicksals Frucht!

Schiller, Die Jungfrau von Orleans. Eine romantische Tragödie, 1801. 5. Akt, 4. Auftritt, Johanna

Es ist ein schweres Amt, des Glückes Günstling zu sein, und keiner hat's bis an seinen Tod behauptet.

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Frauen versuchen ihr Glück, Männer riskieren ihres.

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Niemals genießen wir ein ganz vollkommenes Glück: den stolzesten Triumphen ist ein Wermutstropfen beigemengt; stets gibt es einen Gram in einem solchen Augenblick, der sich in unsere ungetrübte Freude drängt.

Corneille, Der Cid (Le Cid), uraufgeführt Ende 1636 oder Anfang 1637

Auch der Stolzeste nimmt gern vom Glück ein Geschenk an.

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Wir wollen auf Erden glücklich sein, Und wollen nicht mehr darben; Verschlemmen soll nicht der faule Bauch, Was fleißige Hände erwarben.

Heine, Deutschland. Ein Wintermärchen, 1844. Caput I

Ich habe nachgeforscht, ob es kein Mittel gäbe, ohne jedes Verdienst sein Glück zu machen, und ich habe keins gefunden.

Vauvenargues, Unterdrückte Maximen, übersetzt von Fritz Schalk, in: Die französischen Moralisten, 1938

Glück liegt in der Freude des Erreichten und im Erlebnis der kreativen Bemühungen.

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Zum Erwerben eines Glücks gehört Fleiß und Geduld, und zu Erhaltung desselben gehört Mäßigung und Vorsicht. Langsam und Schritt für Schritt steigt man eine Treppe hinauf. Aber in einem Augenblick fällt man hinab, und bringt Wunden und Schmerzen genug mit auf die Erde.

Hebel, Schatzkästlein des rheinischen Hausfreundes. Prosa-Sammlung, 1811. Nützliche Lehren

Unrechtmäßig ist es, wenn man, ohne zu schießen das Ziel treffen, ohne standzuhalten siegen, ohne Tätigkeit eine Unternehmung gut ausführen und als ein schlechter Mensch glücklich sein will.

Plutarch, Parallelbiographien (Vitae parallelae), entstanden ab 96 n. Chr. Aemilius Paulus

Das Glück ist eine Redensart, Für das, was andere erreichen.

Presber, Vom Weg eines Weltkindes. Ein Buch Sprüche, 1914

Die Welt wird nie das Glück erlauben, Als Beute wird es nur gehascht, Entwenden mußt dus oder rauben, Eh dich die Mißgunst überrascht.

Schiller, F., Gedichte. Aus: Das Geheimnis, 1797

Daß es den beschenkt, der’s nicht verdient, das bewundert die Welt am Glück.

Vogel, Im zeitlosen Strome. Randbemerkungen des Lebens, 1913