Glück Sprüche – klassisch
98 Sprüche gefunden
Das Widrigste von allen Dingen, Womit der Mensch den Menschen plagt, Ist, das für Glück ihm aufzudringen, Was seiner Neigung nicht behagt. Natur bereitet allen Gästen Ein großes, wechselreiches Mahl, Das Gute tischt sie auf, zum Besten Wird Gutes erst durch freie Wahl.
Derjenige allein, welcher das äußerste Unglück erfahren hat, ist geeignet, die höchste Glückseligkeit zu empfinden.
Und glaube mir, der schmerzlich es erfahren, Fernab vom Pfad des Dichters wohnt das Glück! … Laß mich’s verdienen, und ich will’s entbehren!
In der höchsten Glückslage liegt die geringste Freiheit; man soll da weder Vorliebe noch Hass, am wenigsten aber Zorn zeigen.
Ich [hab] nie Als Rang und als Besitz betrachtet, was Mir die Natur, was mir das Glück verlieh.
Vor das Glück haben die Götternichtden Schweiß gesetzt.
Willst du glücklich sein, so bitte die Götter darum, dass nichts von dem, was man wünscht, in Erfüllung geht.
Warum also, ihr Sterblichen, sucht ihr das Glück, das in euch liegt, außerhalb?
Durch die Gewinnsucht des Menschen wurde der glückliche Zufall zur Gottheit.
Das größte Glück in der Welt, um welches ich den Himmel täglich anflehe, ist: daß nur verständige und tugendhafte Menschen mir an Kräften und Kenntnissen überlegen sein mögen.
Selbst der Unbedeutendste hätte täglich die Pflicht, das Glück anzuerkennen; leider hat er keine Zeit.
Es gibt Augenblicke des Glückes, deren leuchtende Erinnerung noch jedes spätere Dunkel durchbricht, jenen Sternen gleich, die, längst erloschen, ihr Licht noch durch die Nächte senden.
Jedes Erdenglück, auch das edelste, hat eine schmerzliche Wunde.
Wenn die Großen und Mächtigen der Erde der Sonnenschein des Glücks anlächelt, so fällt ein großer Schatten auf die Menschheit unter ihnen.