Glück Sprüche – klassisch

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Nur auf uns selbst sind wir stets angewiesen, An allen Orten und zu allen Zeiten. Darum, willst du Glückseligkeit genießen, So kannst du sie nur selber dir bereiten.

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Niemals genießen wir ein ganz vollkommenes Glück: den stolzesten Triumphen ist ein Wermutstropfen beigemengt; stets gibt es einen Gram in einem solchen Augenblick, der sich in unsere ungetrübte Freude drängt.

Corneille, Der Cid (Le Cid), uraufgeführt Ende 1636 oder Anfang 1637

Mein Glaube ist Philosophie und meine Philosophie ist Glaube.

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Auch der Stolzeste nimmt gern vom Glück ein Geschenk an.

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Der verdient, daß man ihn glücklich preise, der der Götter milde Gaben weise nutzt und unverdientes Mißgeschick mutig trägt.

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Um wirklich weise und folglich auch wirklich glücklich zu sein, braucht man nur frei von allen Leidenschaften zu sein.

Voltaire, Memnon oder Die menschliche Weisheit (Memnon ou la sagesse humaine), 1768

Ob denn die Glücklichen glauben, daß der Unglückliche wie ein Gladiator mit Anstand vor ihnen umkommen solle, wie der römische Pöbel zu fordern pflegte?

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus Kunst und Altertum, 5. Bandes 1. Heft, 1824

Wenn auf Erden Glück möglich ist, dann erst, wenn wir die Größe der Frau begriffen haben.

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Die höchsten Stände in ihrem Glanz, in ihrer Pracht und Prunk und Herrlichkeit und Repräsentation aller Art können sagen: unser Glück liegt ganz außerhalb unserer selbst; sein Ort sind die Köpfe anderer.

Schopenhauer, Parerga und Paralipomena, 2 Bde., zweite vermehrte Auflage 1862 (EA: 1851). Erster Band. Aphorismen zur Lebensweisheit

Kein Sterblicher fühlt an des Glückes Genuß sich gesättigt.

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Nichts ist wahrem Glück so sehr im Wege wie die Gewohnheit, etwas von der Zukunft zu erwarten.

Tolstoi, Tagebücher. 1853

Willst glücklich werden jederzeit, halt' ein in Lust, halt' aus in Leid.

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Kein Sterblicher ist glücklich, auf wen auch immer die Sonne herniederblickt, der ist unglücklich.

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So sauer ringt die kargen Lose Der Mensch dem harten Himmel ab, Doch leicht erworben, aus dem Schoße Der Götter fällt das Glück herab.

Schiller, F., Gedichte. Aus: Das Geheimnis, 1797

Nur in stiller Häuslichkeit wird des Lebens Glück, der wahre Stein der Weisen gefunden.

Kotzebue, Das arabische Pulver. Eine Posse in 2 Akten. Nach Holberg frei bearbeitet, 1810

Hüten wir uns, den stolzen Tempelbau unserer Glückseligkeit, anstatt ihn auf den Granitgrund der Ideen zu stützen, auf den Flugsand von Bijouterien und Nippsachen stellen zu wollen.

Lindner, Das Problem des Glücks. Psychologische Untersuchungen über die menschliche Glückseligkeit, 1868

Was sucht ihr Ruhm? Könnt ihr denn mehr gewinnen von der Welt, als dass euch aus dem Menschenwald ein Herz, das wie das eure fühlt, das Glück zurückwirft, das ihr ihm zugesandt!

Pauly, Aphorismen, 1905

Fortuna ist eine geizige Schöne; sie schenkt nichts, sie leiht nur.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Der ist beglückt, wem ewig unveraltet Erinn'rung stets zur Hoffnung sich gestaltet.

Schulze, Die bezauberte Rose. Romantisches Gedicht in drei Gesängen, 1818 (posthum)

Aber nicht bloß im Wellenreiche, Auf der wogenden Meeresflut, Auch auf der Erde, so fest sie ruht Auf den ewigen, alten Säulen, Wanket das Glück und will nicht weilen.

Schiller, Die Braut von Messina oder die feindlichen Brüder. Ein Trauerspiel mit Chören, 1803. Chor, Dritter

Ich achte den Menschen höher, der der göttlichen Hilfe im Glück bedarf, als denjenigen, der sich im Unglück von ihr trösten läßt.

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