Gott Sprüche
Sprüche über Gott
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So dunkel ist keine Nacht, daß Gottes Auge nicht drüber wacht.
Gottes Haustür ist immer offen.
Und weil er Gott ist, hat er die Liebe eines gütigen Vaters zu seinen Kindern. Von solcher Art ist nämlich seine liebende Herzenszuneigung zu den Menschen, daß er seinen Sohn ans Kreuz schickte.
Die Barmherzigkeit Gottes beugt sich in liebevollem Mitleiden zu den Menschen.
Er, der Mensch, nähere sich Gott durch das von ihm aufgestellte Gesetz, und er wird ihn finden. Es wird ihm die Speise des Lebens und das heilbringende Wasser gereicht, sodaß er ferner weder Hunger noch Durst leidet.
Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe.
Solange jeder Narr, jeder Theolog, jeder Betbruder und jeder Feuilletonist sich erlauben darf, das Wort Gott so zu verstehen und anzuwenden, wie es ihm gerade genehm ist, wird jede Diskussion über religiöse Fragen unfruchtbar bleiben.
Aus der Weisheit Gottes manche Sachen schließen zu wollen, ist nicht viel besser, als es aus seinem eignen Verstand zu tun.
Es kennt der Herr die Seinen und hat sie stets gekannt, die Großen und die Kleinen in jedem Volk und Land. Er läßt sie nicht verderben, er führt sie aus und ein; im Leben und im Sterben, sind sie und bleiben sein.
Nun preiset alle Gottes Barmherzigkeit! Lob ihn mit Schalle, werteste Christenheit! Er läßt dich freundlich zu dir laden, Freue dich Israel, seiner Gnaden!
Barmherzig und gnädig ist der Herr, geduldig und von großer Güte.
Du bist mir lieb Du bist mir lieb. Wie jene stille Stunde, – Der Frühling streifte kaum den Gartenrand – In der ein Wort, gehaucht von deinem Munde – Bis übers Grab mein Herz an deines band, Bist du mir lieb. Du bist mir lieb wie meiner Seele Hoffen, Daß Gott zum Lichte seine Völker lenkt; So wie mein Glaube, daß ins Herz getroffen Die alte Nacht schon ihre Flügel senkt Bist du mir lieb. Die bist mir lieb wie stiller Glanz der Sterne, Der niedergrüßt in ahnungsvoller Pracht; Wie meiner Lebenstage heit're Ferne, Aus der mir reiches Glück entgegenlacht, Bist du mir lieb. Du bist mir lieb wie meines Liedes Tönen, Wie meines Namens gern vernomm'ner Klang: Wie die verborg'ne Thräne, die aus schönen Jungfrauenaugen lockte mein Gesang, Bist du mir lieb. Du bist mir lieb wie jene Hand voll Erde, Die bald in Frieden hält mein Herz bedeckt; So wie er selber, der mir sprach mein "Werde", Der mich zu Grabe ruft und wieder weckt, Bist du mir lieb.
Ein Vater der Waisen und ein Helfer der Witwen ist Gott in seiner heiligen Wohnung, ein Gott, der die Einsamen nach Hause bringt, / der die Gefangenen herausführt, dass es ihnen wohlgehe; aber die Abtrünnigen lässt er bleiben in dürrem Lande.
Der Vater ewig in Ruhe bleibt, Er hat der Welt sich einverleibt. Der Sohn hat Großes unternommen: Die Welt zu erlösen, ist er gekommen; Hat gut gelehrt und viel ertragen, Wie das [?] noch heut in unsern Tagen. Nun aber kommt der heilige Geist, Er wirkt am Pfingsten allermeist. Woher er kommt, wohin er weht, Das hat noch niemand ausgespäht. Sie geben ihm nur eine kurze Frist, Da er doch Erst' und Letzter ist. Deswegen wir treulich, unverstohlen Das alte Credo wiederholen: Anbetend sind wir all' bereit Die ewige Dreifaltigkeit.
Je unabhängiger wir von den Menschen werden, desto abhängiger werden wir von Gott.
Der Abstand zwischen Gott und dir ist der gleiche, wie der Abstand zwischen dir und dir selbst…