Gott Sprüche
Sprüche über Gott
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Gott wird nirgends schlechter behandelt als bei den Naturforschern, die an ihn glauben.
Nicht dann, wenn ich mich zu Ihm begebe, sondern gerade dann, wenn ich mich von Ihm abwende, wenn ich Ihn verlasse, – gerade dann erkenne ich, daß Gott ist. Ich sage ›Gott‹, jedoch ich weiß nicht sicher, ob ich ihn recht nenne. Sie werden verstehen, was ich meine.
Was aber wird Gott mit denjenigen machen, die nichts von seinem Sohn gehört haben? Wird er Taube bestrafen, weil sie nichts hören konnten?
Gott braucht weder Weihrauch noch Myrrhen, weder Kerzen, noch Gebet, Gesang und Musik, weder Messen noch Predigten und Tempel – und daher bleibt das Wort Gottesdienst = Frohndienst, ein dummes Wort, das alle richtigen Ansichten von Religion verrückt.
Er spricht wie an dem Tage, da er die Welt erschuf. Da schweigen Angst und Klage; nichts gilt mehr als sein Ruf! Das Wort der ewigen Treue, die Gott uns Menschen schwört, erfahre ich aufs neue so wie ein Jünger hört.
Auf einer Mauer stand: Gott ist tot – Nietzsche. Am nächsten Tag stand darunter: Nietzsche ist tot – Gott.
Zunächst stand da: Gott ist tot. Nietzsche Ich schrieb darunter: Nietzsche auch. Gott Ein dritter mischte sich irgendwann ein und erklärte: Tote reden nicht. Rambo
Wir haben keinen Beweis dafür, daß dem Menschen von seinem Ursprung an die Existenz eines allmächtigen Gottes eigen war. Im Gegenteile sind reichliche Zeugnisse von Männern, welche lange unter Wilden gelebt haben, beigebracht worden, daß zahlreiche Rassen existiert haben und noch existieren, welche keine Idee eines Gottes oder mehrerer Götter, sowie keine Worte in ihrer Sprache haben, eine solche Idee auszudrücken.
Nur dich! Ein Gedicht an unseren Schöpfer! Am Himmel erstrahlt die Sonne, wie Du in meinem Leben. Ich spüre die Wärme der Liebe. In Deiner Liebe schmelzen Hader und Zwietracht dahin. Der Klang deines Rufes durchdringt mich tief. Das Herz in meiner Brust ruft nach Dir – die Sehnsucht wächst. Höre mich, denn ich rufe nach Dir. Du allein mußt meine Bitte hören. Wen soll ich rufen, wenn nicht Dich? Kein anderer wird mich hören. Beglücke mich mit nichts Geringerem. Halte mich ganz fest mit den Fasern der Liebe, denn diesmal suche ich nichts anderes – nur Dich.
Denn ich bin der lebendige Hauch, den Gott in den trockenen Lehm entsandte. Deshalb sollte ich Gott kennen und ihn spüren.
Wenn Gott eine Tür öffnet, kann niemand zuschließen. Wenn Gott aufrichtet, muss alles Niederdrückende weichen.
Immer dann, wenn die Liebe nicht ganz reicht, wünsche ich Dir Großherzigkeit. Immer dann, wenn Du verständlicherweise auf Revanche sinnst, wünsche ich Dir Mut zum Verzeihen. Immer dann, wenn sich bei Dir das Misstrauen rührt, wünsche ich Dir einen Vorschuss an Vertrauen. Immer dann, wenn Du mehr haben willst, wünsche ich Dir die Sorglosigkeit der Vögel des Himmels. Immer dann, wenn Du Dich über die Dummheit anderer ärgerst, wünsche ich Dir ein herzhaftes Lachen. Immer dann, wenn Dir der Kragen platzt, wünsche ich Dir tiefes Durchatmen. Immer dann, wenn Du gerade aufgeben willst, wünsche ich Dir Kraft zum nächsten Schritt. Immer dann, wenn Du Dich von Gott und der Weit verlassen fühlst, wünsche ich Dir eine unverhoffte Begegnung, ein Klingeln an der Haustür Immer dann, wenn Gott für Dich weit weg scheint, wünsche ich Dir seine spürbare Nähe.
Gott, gibt es Dich wirklich? Das Kind flüstert: "Gott, sprich zu mir" Und eine Wiesenlerche sang. Aber das Kind hört es nicht. Da rief das Kind: Gott sprich zu mir!" Und der Donner grollte am Himmel. Aber das Kind hörte nicht. Das Kind schaute sich um und sagte: "Gott laß mich dich sehen" Und ein Stern leuchtete hell. Aber das Kind bemerkte es nicht. Und das Kind schrie: "Gott zeig mir ein Wunder!" Und ein Leben wurde geboren, aber das Kind wußte nichts davon. Verzweifelt weinte das Kind: "Berühre mich Gott, und laß mich wissen, daß du hier bist!" Daraufhin reichte Gott nach unten und berührte das Kind. Aber das Kind wischte den Schmetterling ab und ging unwissend davon.