Gott Sprüche – eltern

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Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Reich zu geben.

Neues Testament. Das Evangelium nach Lukas (#Lk 12,32)

Können sie schon den Menschen entlaufen, so haben sie doch keine Flügel um Gott zu entfliehen.

Shakespeare, König Heinrich V., Raubdruck 1600. König Heinrich

Ein offnes Auge sieht; tust du deins zu, o Kind, So bist du, Gott zu schaun, mutwillig maulwurfsblind.

Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 1675

Man braucht weder Luther noch Calvin, um Gott zu lieben.

Friedrich II. (der Große), Briefe. An Beausobre, am 30. Januar 1737

Gott gibt's den Seinen im Schlafe.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Die Vorsehung beschützt Kinder und Idioten. Ich weiß das, weil ich es ausprobiert habe.

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Der Fromme spricht Gott liebt uns, weil er uns erschuf! – „Der Mensch schuf Gott!“ – sagt drauf ihr Feinen. Und soll nicht lieben, was er schuf? Soll’s gar, weil er es schuf, verneinen? Das hinkt, das trägt des Teufels Huf.

Nietzsche, Die fröhliche Wissenschaft (La gaya scienza), 1882 (ergänzt 1887). Scherz, List und Rache. Vorspiel in deutschen Reimen

Die Sterne sind erblichen Mit ihrem Goldnen Schein; Bald ist die Nacht entwichen, Der Morgen tritt herein. Noch waltet tiefes Schweigen Im Tal und überall; Auf frisch getauten Zweigen Singt nur die Nachtigall. Sie singet Lob und Ehre Dem hohen Herrn der Welt. Der überm Land und Meere Die Hand des Segens hält. Er hat de Nächt' vertrieben, Ihr Kindlein fürchtet nichts; Stets kommt zu seinen Lieben Der Vater allen Lichts.

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Glaube mir, Frau, es kommt die Zeit, dass ihr weder auf diesem Berge noch in Jerusalem den Vater anbeten werdet.

Neues Testament. Das Evangelium nach Johannes (#Joh 4,21)

Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Gottes Kinder heißen sollen – und wir sind es auch! Darum kennt uns die Welt nicht; denn sie kennt ihn nicht.

Neues Testament. Der erste Brief des Johannes (#1.Joh 3,1)

Kinder, ihr seid von Gott und habt jene überwunden; denn der in euch ist, ist größer als der, der in der Welt ist.

Neues Testament. Der erste Brief des Johannes (#1. Joh 4,4)

Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und bestimmt, dass ihr hingeht und Frucht bringt und eure Frucht bleibt, damit, wenn ihr den Vater bittet in meinem Namen, er's euch gebe.

Neues Testament. Das Evangelium nach Johannes (#Joh 15,16)

Wie mich mein Vater liebt, so liebe ich euch auch. Bleibt in meiner Liebe!

Neues Testament. Das Evangelium nach Johannes (#Joh 15,9)

Gott ist König über die ganze Erde; lobsinget ihm mit Psalmen!

Altes Testament. Der Psalter (#Ps 47,8)

Der Herr behütet dich; der Herr ist dein Schatten über deiner rechten Hand, dass dich des Tages die Sonne nicht steche noch der Mond des Nachts.

Altes Testament. Der Psalter (#Ps 121,5f)

Alle Geschöpfe sind Gottes Familie.

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Himmel und Erde sind dein, du hast gegründet den Erdkreis und was darinnen ist.

Altes Testament. Der Psalter (#Ps 89,12)

Welche der Geist Gottes treibt, die sind Gottes Kinder.

Neues Testament. Der Brief des Paulus an die Römer (#Röm 8,14)

Nachdem Gott vorzeiten vielfach und auf vielerlei Weise geredet hat zu den Vätern durch die Propheten, hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn, den er eingesetzt hat zum Erben über alles, durch den er auch die Welt gemacht hat.

Neues Testament. Der Brief an die Hebräer (#Hebr 1,1f)

Ein Gott und Vater aller, der da ist über allen und durch alle und in allen.

Neues Testament. Der Brief des Paulus an die Epheser (#Eph 4,6)

Gibt es einen Gott, so ist die Art, in der ihr ihn verehrt, Gotteslästerung.

Schnitzler, Aphorismen und Betrachtungen, 1967