Gott Sprüche – eltern

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Unser himmlischer Vater nimmt uns nie etwas fort, um uns arm zu machen.

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In jenen düsteren Formen Waltet keine blinde Macht, Über Sonnen, über Sternen Ist ein Vateraug, das wacht. Keine finstem Mächte raten Blutig über unsre Taten, Sie sind keines Zufalls Spiel. Nein, ein Gott, ob wir's gleich leugnen, Führt sie, wenn auch nicht zum eignen, Immer doch zum guten Ziel.

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Haben wir nicht alle einen Vater? Hat uns nicht ein Gott geschaffen?

Altes Testament. Der Prophet Maleachi (#Mal 2,10)

Bist du aus Gott geborn, so blühet Gott in dir Und seine Gottheit ist dein Saft und deine Zier.

Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 1675

Und weil er Gott ist, hat er die Liebe eines gütigen Vaters zu seinen Kindern. Von solcher Art ist nämlich seine liebende Herzenszuneigung zu den Menschen, daß er seinen Sohn ans Kreuz schickte.

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Durch das herzliche väterliche Erbarmen geschieht Erlösung.

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In all diesen Dingen sei du die gute Erde.

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Ein Vater der Waisen und ein Helfer der Witwen ist Gott in seiner heiligen Wohnung, ein Gott, der die Einsamen nach Hause bringt, / der die Gefangenen herausführt, dass es ihnen wohlgehe; aber die Abtrünnigen lässt er bleiben in dürrem Lande.

Altes Testament. Der Psalter (#Ps 68,6f)

Der Vater ewig in Ruhe bleibt, Er hat der Welt sich einverleibt. Der Sohn hat Großes unternommen: Die Welt zu erlösen, ist er gekommen; Hat gut gelehrt und viel ertragen, Wie das [?] noch heut in unsern Tagen. Nun aber kommt der heilige Geist, Er wirkt am Pfingsten allermeist. Woher er kommt, wohin er weht, Das hat noch niemand ausgespäht. Sie geben ihm nur eine kurze Frist, Da er doch Erst' und Letzter ist. Deswegen wir treulich, unverstohlen Das alte Credo wiederholen: Anbetend sind wir all' bereit Die ewige Dreifaltigkeit.

Goethe, J. W., Gedichte. Nachlese. Zahme Xenien, Kap. 9

Warum wird Gott Vater genannt, wenn nicht deshalb, daß seine Kinder ihn anrufen?

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Gott, gibt es Dich wirklich? Das Kind flüstert: "Gott, sprich zu mir" Und eine Wiesenlerche sang. Aber das Kind hört es nicht. Da rief das Kind: Gott sprich zu mir!" Und der Donner grollte am Himmel. Aber das Kind hörte nicht. Das Kind schaute sich um und sagte: "Gott laß mich dich sehen" Und ein Stern leuchtete hell. Aber das Kind bemerkte es nicht. Und das Kind schrie: "Gott zeig mir ein Wunder!" Und ein Leben wurde geboren, aber das Kind wußte nichts davon. Verzweifelt weinte das Kind: "Berühre mich Gott, und laß mich wissen, daß du hier bist!" Daraufhin reichte Gott nach unten und berührte das Kind. Aber das Kind wischte den Schmetterling ab und ging unwissend davon.

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Pausengespräch mit Gott Du, Gott, Du schenktest uns das All, und auf der Erde eine Weile. Durch Deine Allmacht leben wir, von Deiner Güte zehren wir, in Deiner Hand sind wir geborgen. Wir danken Dir, daß Du uns wolltest und wir Dir zugehören dürfen.

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Möge der ewige Vater dich beschützen im Osten und Westen und wo immer du hingehst.

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Herr, deine Liebe ist wie Feuer, das unsere Herzen von neuem erfaßt! Deine Liebe ist geduldig, deine Liebe eifert nicht. Deine Liebe ist Erbarmen, sie ist Wahrheit und ist Licht. Daran wird die Welt erkennen, daß wir deine Jünger sind, wenn wir uns von Herzen lieben und dich, Vater, wie ein Kind. Deine Liebe, die ist teuer, denn du gabst sie für die Welt. Deine Liebe ist das Feuer, das uns reinigt und erhellt.

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Gott hat wohl Füße von Wolle, aber auch Hände von Eisen.

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Wenn man alle Treue, Liebe, Huld und Zärtlichkeit der Eltern, Kinder, Ehegatten, Verwandten, Freunde und all derer, die einander Gutes tun, zusammengießen könnte, so wäre es kein Tröpflein gegen das Meer der unerschöpflichen Liebe Gottes, mit welcher er über seinem Volk waltet.

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Was sind wir doch? Was haben wir auf dieser ganzen Erd, das uns, o Vater, nicht von dir allein gegeben werd?

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Du, Vater, übst durch die Sonne deine Macht aus, die Nacht zu vertreiben, einen neuen Tag zu bringen, ein neues Leben, eine neue Zeit.

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Gott kann jeden Tag geboren werden – in der Krippe wie im tönenden Lärm wilder Lage. Du kannst ihn gebären, armer verschütteter Mensch.

Langewiesche (Hg.), Die Unbesiegten. Worte deutscher Denker, hg. von Karl Robert Langewiesche, 1923 (EA: 1920)

Unser erster Vater, der Absolute, ging aus der Urfinsternis hervor. Er sah nicht die Finsternis, obwohl die Sonne noch nicht existierte. Er war erleuchtet durch den Widerschein seines inneren Selbst wie eine Sonne.

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Wer Gottes Willen tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.

Neues Testament. Das Evangelium nach Markus (#Mk 3,35)