Gott Sprüche – glück
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Ich genüge mich an meinem Stande Ich genüge mich an meinem Stande, in den der Höchste mich gesetzt, Und acht es gar für keine Schande, bin ich nicht jedem gleichgeschätzt. Ich darf so wenig meinen Schöpfer anklagen als der Ton den Töpfer.
Ein Gott, der kein Glück gibt, ist kein Gott.
Was Gott tut, das ist wohlgetan! Es bleibt gerecht sein Wille; Wie er fängt meine Sachen an, Will ich ihm halten stille. Er ist mein Gott, der in der Not Mich wohl weiß zu erhalten, Drum laß' ich ihn nur walten. Was Gott tut, das ist wohlgetan! Er wird mich nicht betrügen, Er führet mich auf rechter Bahn; So laß' ich mich bengnügen An seiner Huld und hab' Geduld, Er wird mein Unglück wenden, Es steht in seinen Händen. Was Gott tut, das ist wohlgetan! Er wird mich wohl bedenken; Er, als mein Arzt und Wundermann, Wird mir nicht Gift einschenken Für Arzenei; Gott ist getreu, Drum will ich auf ihn bauen Und seiner Güte trauen. Was Gott tut, das ist wohlgetan! Er ist mein Licht und Leben, Der mir nichts Böses gönnen kann; Ich will mich ihm ergeben In Freud' und Leid; es kommt die Zeit, Da öffentlich erscheinet, Wie treulich er es meinet. Was Gott tut, das ist wohlgetan! Muß ich den Kelch gleich schmecken, Der bitter ist nach meinem Wahn, Laß' ich mich doch nicht schrecken, Weil doch zuletzt ich werd' ergötzt Mit süßem Trost im Herzen, Da weichen alle Schmerzen. Was Gott tut, das ist wohlgetan! Dabei will ich verbleiben; Es mag mich auf die rauhe Bahn Not, Tod und Elend treiben, So wird Gott mich ganz väterlich In seinen Armen halten, Drum laß' ich ihn nur walten.