Gott Sprüche – glück

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Wie Gott es fügt, so lacht und weint der Mensch.

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Gott, dessen Ruhm erhaben ist, spricht: jeder, der vier Sprüche aus den vier himmlischen Büchern gebührlich ausübt, wird alle Wünsche, welche er haben mag, in dieser Welt und in der Ewigkeit erreichen. Aus der Torah (dem Pentateuch): wer genügsam ist, ist gesättigt; aus den Psalmen: wer stillschweigt, ist errettet; aus dem Evangelio: wer sich abscheidet (wer abgeschieden lebt), bleibt wohlbehalten, und aus dem Koran: wer auf Gott vertraut, dem ist Er genug.

Diez, Denkwürdigkeiten von Asien, in Künsten und Wissenschaften, Sitten, Gebräuchen und Alterthümern, Religion und Regierungsverfassung aus Handschriften und eigenen Erfahrungen gesammelt, 1811-15. Lehren der Weisen

Nun höre du, o glücklicher Mensch: Gott hat dich nicht geschaffen, daß du ganz zugrunde gehst. Schaue vielmehr eifrig auf ihn, und du wirst in Ewigkeit leben.

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Du führst meinen Geist ins Weite, wehest Weisheit ins Leben und mit der Weisheit die Freude.

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Ein Missionar disputierte mit einem Indianerhäuptling und sagte: "Mein Gott ist gut, aber er bestraft die Gottlosen!" Darauf der Häuptling: "Mein Gott ist auch gut, aber er bestraft niemand, er ist zufrieden damit, allen Gutes zu tun."

Tylor, Die Anfänge der Cultur (engl. Primitive Culture, 1871). Untersuchungen über die Entwicklung der Mythologie, Philosophie, Religion, Kunst und Sitte, 1873

Die Psyche der Bedrückten fordert einen gerechten, der Herrschenden einen duldsamen, der Freudefähigen einen lachenden Gott.

Schleich, Erlebtes, Erdachtes, Erstrebtes, 1928

Gott ist die Freude. Deshalb hat er die Sonne vor sein Haus gestellt.

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Gott gab für groß' Erdenpein ein gutes Weib, Gesang und Wein.

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Ist ein Gott in mir, so ist er nicht mit mir zufrieden, ich aber auch nicht immer mit ihm.

Schleich, Erlebtes, Erdachtes, Erstrebtes, 1928

Ich wäre der unglücklichste Mensch der Welt, wenn ich wüsste, dass ich nicht in der Gnade Gottes stünde.

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Gebet eines Spielmanns Ich möchte wohl, wenn's möglich wär Daß Gott bekäm, was ich bekam Die Sorgen all, und all den Gram Und daß ich Gott wär, so wie er. Dann ging es ihm, wie's mir geschah Ich zahlt ihm was mir ward zurück Wie immer nur dem Schlechten ja Gewährt wird seiner Güter Glück So hole er sich dort den Dank Und nicht bei mir für seine Gaben Mir lieh er keinen Heller blank Die Seele nur – die kann er haben.

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Manche hast Du mit Gewalt geladen. Manche randvoll angefüllt mit Gnaden. In manchen Seelen sammelst du Geschick, daß sie tausend Leben leben in dem einen.

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Auf welche Weise soll ich dich suchen? Denn wenn ich dich suche, suche ich das glückselige Leben… Ich will dich suchen, auf daß meine Seele lebe. Denn mein Leib lebt durch meine Seele und meine Seele lebt durch dich.

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So viel kann ich Sie versichern, daß ich mitten im Glück in einem anhaltenden Entsagen lebe, und täglich bei aller Mühe und Arbeit sehe, daß nicht mein Wille, sondern der Wille einer höhern Macht geschieht, deren Gedanken nicht meine Gedanken sind.

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Alles, was uns besser und glücklicher machen kann, hat Gott direkt vor uns hin oder in die Nähe von uns gestellt.

Tolstoi, Für alle Tage. Ein Lebensbuch. Erste vollständig autorisierte Übersetzung, hg. von Dr. E. H. Schmitt und Dr. A. Skarva, 2 Bde., Dresden 1906/07

Dank sei dem Allerhöchsten, daß Er das Nötige unschwer, das Schwere aber unnötig gemacht hat.

Tolstoi, Für alle Tage. Ein Lebensbuch. Erste vollständig autorisierte Übersetzung, hg. von Dr. E. H. Schmitt und Dr. A. Skarva, 2 Bde., Dresden 1906/07

Ich saß auf einem Steine Und deckte Bein mit Beine, Drauf setzte ich den Ellenbogen Und hatt in meine Hand gezogen Mein Kinn und eine Wange. Da dacht' ich sorglich lange, Weshalb man auf der Welt sollt' leben. Ich konnte mir nicht Antwort geben, Wie man drei Ding erwürbe. Daß kein davon verdürbe, Die zwei sind Ehr und irdisch Gut, Das oft einander schaden tut, Das dritt ist Gottgefallen, Das wichtigste von allen.

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Wenn der liebe Gott sich im Himmel langweilt, dann öffnet er das Fenster und betrachtet die Boulevards von Paris.

Heine, Französische Zustände, entstanden 1831-32. Artikel 5. Dieses Zitat soll nach Heine ein altes Sprichwort sein

Wer sich selbst sucht und liebt, Lebt bedrängt und wird betrübt. Wer Gott liebt und sich vergißt, Frei und leicht im Geiste ist.

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Niedergang »Er sinkt, er fällt jetzt« – höhnt ihr hin und wieder; Die Wahrheit ist: er steigt zu euch hernieder! Sein Überglück ward ihm zum Ungemach, Sein Überlicht geht eurem Dunkel nach.

Nietzsche, Die fröhliche Wissenschaft (La gaya scienza), 1882 (ergänzt 1887). Scherz, List und Rache. Vorspiel in deutschen Reimen

Gott erhalte dich freudig in ihm, denn außer ihm gibt es auch eben keine Freude!

Fichte, J. G., Briefe. An seine Frau, 1807