Gott Sprüche – mut

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Die Vorsehung ist gütiger gegen uns tastende Menschen durch ihre Ratschlüsse! Wo wir alle Tore verschlossen glauben, öffnet sie leise ein heimlich Pförtchen, durch das sie uns heraus und zum rechten Heile führt!

Brachvogel, Des Misstrauens Opfer, 1876

Deswegen hat uns Gott der Zukunft Schoß verdunkelt, den Vorhang gezogen vor die Herzen der Menschen, daß wir lernen in echtem Heldensinn und hingebendem Vertrauen das Rechte tun, ohne nach dem Gelingen zu fragen, ohne die Anstrengung mit dem Kampf zu messen.

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Es ist sehr verwegen, Dinge beweisen zu wollen, die man nicht kennt, und noch unendlich verwegener, der göttlichen Allmacht Grenzen setzen zu wollen.

Friedrich II. (der Große), Briefe. An Voltaire, am 19. April 1738

Nehmen wir die Gottheit zu unserem Ausgangspunkt. Was die Aussagen über diese Gottheit an und für sich betrifft, so ist allein der kein Dummkopf, allein der kein Frevler, der – nichts über sie aussagt.

Poe, Heureka (Eureka), 1848

Ergebung Wie es geht, so laß es gehen, Weil des Höchsten Wille steht, Daß es also, wie es geht, Will und soll und muß geschehen.

Förster (Hg.), Bibliothek deutscher Dichter des siebzehnten Jahrhunderts. Auserlesene Gedichte von Jacob Schwieger, Georg Neumark und Joachim Neander, 1828. Denksprüche

Der nächste Weg zu Gott ist durch der Liebe Tür; Der Weg der Wissenschaft bringt dich gar langsam für.

Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 1675

Wenn sich Gott zu den Menschen nahen will, gibt es immer anfangs etwas aufzuräumen.

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Gott mit uns Unser Herz ist der Rosenknospe gleich Sie bricht nur auf, damit die Blume lebe So bricht das Herz, damit es frei und reich Dem Herrn des Lichts die Seele wiedergebe.

Inschrift. Auf einem Kruzifix aus rotem Sandstein an einem Weinberg

Nur Gott ermißt den Weg der Heidenseele, den fürchterlichen Steilhang hin zum Ziel. Nur Gott wägt ihre Angst vor Furcht und Fehle, die wache Angst des Wissenden, der fiel.

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Höre mich an, du gerechter Geist der Schöpfung, und entscheide, wer der Dieb sei: ob derjenige, der mir die Freiheit nimmt, den Boden zu benutzen, der mir mit meiner Geburt gegeben ward, oder, wenn ich einen Teil der Erde dazu benütze, um auf ihr zu wohnen und mich von ihr zu ernähren in Wahrheit und Frieden.

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Der Weg zu Gott ist durch uns selbst.

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Der Weg des Menschen zu Gott heißt auf seiner steilsten Strecke: Einsamkeit.

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Er, der die größten Taten läßt vollbringen, Legt oft in schwache Hände das Gelingen.

Shakespeare, Ende gut, alles gut (All's Well That Ends Well), Erstdruck 1623

Angenommen, es sei sicher, daß es Gott gibt oder ihn nicht gibt, und daß es keinen Mittelweg gibt. Für welche Seite werden wir uns entscheiden? Lassen Sie uns ein Spiel spielen, bei dem es zu einer Entscheidung für "Kopf oder Zahl" kommt. Mit Vernunft können wir weder das eine noch das andere versichern; mit Vernunft können wir weder das eine noch das andere ausschließen. Verfallen Sie also nicht dem Irrtum, daß hierbei eine richtige Wahl getroffen werden könnte, denn Sie wissen nicht, ob Sie falsch liegen oder schlecht gewählt haben. Sowohl wer sich für Kopf entscheidet, als auch wer sich für Zahl entscheidet, beide liegen falsch: Die Wahrheit kann nicht durch eine Wette entschieden werden, aber es muß gewettet werden. Es gibt keine Freiwilligkeit, Sie müssen sich darauf einlassen. Wenn Sie nicht wetten, daß es Gott gibt, müssen Sie wetten, daß es ihn nicht gibt. Wofür entscheiden Sie sich? Wägen wir den Verlust dafür ab, daß Sie sich dafür entschieden haben, daß es Gott gibt: Wenn Sie gewinnen, gewinnen Sie alles, wenn Sie verlieren, verlieren Sie nichts. Setzen Sie also ohne zu zögern darauf, daß es ihn gibt.

Pascal, Gedanken über die Religion und einige andere Gegenstände (Pensées sur la religion et sur quelques autres sujets), Erstdruck 1669/70 (posthum)

Es kommt mir so vor, als ob ich nichts aus mir heraus willkürlich tun kann, als ob ich geführt werde, sanft, wenn ich mich füge, rauh, wenn ich widerstehe.

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Verehre die Wege der Vorsehung auch da, wo sie deinem blöden Auge ungerecht scheinen.

Herder, Liebeskind, Krummacher (Hg.), Palmblätter. Erlesene morgenländische Erzählungen für die Jugend, 4 Bde., 1786-1800. Mirzas zweites Gesicht

Der liebe Gott muß mir bald sagen, was er will und was ich darf. An ihm ist jetzt der Entschluß.

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Du kannst dem Gott entrinnen nicht, der in dir deinen Weg bereitet.

Stehr, H., Gedichte

Manchmal denkt man, Gott müßte einem in all den Widerständen des Lebens ein Zeichen geben, das einem hilft. Aber dies ist eben das Zeichen: daß er einen durchhalten und es wagen und es dulden läßt.

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Den Wald vor Bäumen nicht seh'n, das kann gescheh'n! – Doch an den Stämmen die Stirn sich blutig rennen Und doch nicht erkennen, Daß man im dichtesten Wald sich verirrt? Das passiert!

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944