Gott Sprüche – nachdenklich
496 Sprüche gefunden
Wer Gott findet, der gelangt zu sich selbst und zu dem Quell des ewigen Lebens, der in seinem eigenen Innersten auf ihn wirkt.
Gott ist kein Götze, zu dem man beten und den man schmeicheln soll; Gott ist das Ideal, das der Mensch in seinem alltäglichen Leben zu verwirklichen hat.
Mit tiefer Ehrfurcht schau' ich die Schöpfung an, denn du, Namenloser, du schufest sie!
Es beleidigt die Gottheit mehr, wenn man falsch über sie denkt, als wenn man gar nicht über sie nachdenkt.
Ich will dich, Herr, lobpreisen, denn du gibst mir Halt in deiner Kraft, und deinen Heiligen Geist hast du auf mich ausgegossen, damit ich nicht wanke.
Der Geist verteilt sich in die ganze Schöpfung, teilt sich dem einen so, dem anderen anders mit, wird aber durch die Teilnahme anderer nicht verringert.
Der Mensch schuf [...] Gott nach seinem Bilde.
Gott läßt sich viel abbitten, aber nichts abzwingen.
Bring deine Gabe nicht, um Gott zu bestechen; denn eine solche wird er nicht annehmen.
Wenn wir recht denken, sind wir in Gott; wenn wir recht leben, ist Gott in uns.
Da aber Gott die Vernunft ist, wie könnte es da geschehen, daß Er nicht wirkt, da jedes Werk von Ihm durch den Menschen blüht?
Der Mensch hat nicht die Macht, von Gott zu sprechen wie von der menschlichen Natur des Menschen und wie von der Farbe eines von Menschenhand geschaffenen Werkes.
Das Göttliche muß das Maß des Göttlichen behalten, und es heißt es beflecken, wenn wir es erniedrigen, um es bequemer und leichter zu erreichen.
Der Ausdruck ›Lieber Gott‹, über den schon Nietzsche spottet, mußte in der Tat dem Deutschen zu erfinden aufgespart bleiben. Es sollte ihm nur einmal aufgehen, wie er sich selbst damit den Blick für die unaussprechliche Gewaltigkeit und Fürchterlichkeit des Weltganzen verdirbt, wenn er dessen höchster Personifikation das vertrauliche Wörtchen ›lieb‹ voransetzt.
Ich bewundere die Weisheit des Schöpfers, die sich auf immer neue Art zu erkennen gibt, und zeige sie anderen.
Gott ist allezeit bereit, aber wir sind sehr unbereit.
Herr, du allein bist zu fürchten in deiner Allmacht. Du allein bist zu wählen in deiner Liebe.
Es ist besser aus Liebe zu Gott eine einzige Ungerechtigkeit ohne Murren zu ertragen, als täglich so zu fasten, daß die Sterne leuchten.
Unter dem Blick deiner Augen bin ich mir zur Frage geworden.
Gottes Wege sind wunderbar.
Stelle dein Herz vor das Bild der göttlichen Wesenheit, und forme dich selbst durch Betrachtung gänzlich um in das Abbild seiner Gottheit.