Gott Sprüche – nachdenklich
496 Sprüche gefunden
Ein Gottesbild und sein Altar Komm, erschließe dich dem Lichte, Tritt aus dem beengten Zelt, Blicke groß in die Geschichte, Lebe mit Natur und Welt. Alle Farben, alle Flammen, Die das Schöpfungsrund dir weist, Fasse in ein Bild zusammen Und vertrau' es deinem Geist. Sieh, aus deines Geistes Rahmen Wird es leuchten wunderbar, Wesen gibst du ihm und Namen Und dein Herz ist sein Altar. Nenn' es Freiheit, nenn' es Milde, Was dein helles Auge fand, Doch der Grund der Weltgebilde Gibt dem Bild in dir Bestand. Treuer wirst du's bald umfangen, Als der Tempel von Porphyr, Du bestimmst dich ohne Bangen, Denn du trägst den Gott in dir!
Gottes Wege sind wunderbar, auch die zu den Herzen der Menschen!
Steuer Wenn so offt an Gott man dächte, Als man an die Steuer denckt, Wär uns, glaub ich, längst zu rechte Fried und Ruh von Gott geschenckt.
Es wird Gott mehr gedient, ja er wird als tätiger und triumphierender weit mehr erkannt, wenn er bekämpft wird, als in Tagen ruhiger Herrschaft über die Geister.
Und was das Übrige betrifft, so fragt das liebe unsichtbare Ding, das mich leitet und schult, nicht, ob und wann ich mag.
Fast jeder hat Gefühl für die Natur, der eine mehr, der andere minder, aber nur wenig gibt es, die fühlen: Gott ist Geist.
Mach nur die Augen auf und du wirst sehen: Die Welt ist von Gott erfüllt.
Wenn die Seele wach wird, erkennt sie durch Gott die Geschöpfe und nicht durch die Geschöpfe Gott.
Nicht immer macht der Götze den Götzendiener; nicht immer der wahre Gott den wahren Anbeter.
Der erscheint Gott am allerwenigsten leer, der am meisten leer erscheint.
Die Hingabe an Gott wächst in dem gleichen Maße, wie das Gebundensein an weltliche Dinge nachläßt.
Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut. Da ward aus Abend und Morgen der sechste Tag. So wurden vollendet Himmel und Erde mit ihrem ganzen Heer. Und so vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke, die er machte, und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken, die er gemacht hatte. Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn, weil er an ihm ruhte von allen seinen Werken, die Gott geschaffen und gemacht hatte.
Alles, was Gott schuf, das schuf er auch für uns.
Gott, du Ewiggleicher, gib, daß ich mich erkenne; gib, daß ich dich erkenne!
Wer das irdische Leben nicht ernst nimmt, nimmt Gott nicht ernst.
Gott ernähret die Vögel unter dem Himmel – und im Winter lässt er sie verhungern.
Warum soll Gott nicht lachen dürfen?
Etliche Leute wollen Gott mit den Augen ansehen, wie sie ein Rind ansehen, und wollen Gott ebenso minnen, wie sie ein Rind minnen.
Wer das Heilige heilig hält, der wird geheiligt werden, und wer darin unterwiesen ist, der wird im Gericht bestehen.
Man soll Gott nicht außerhalb von einem erfassen und ansehen, sondern als mein Eigen und als das, was in Einem ist.
Wer Gott definiert, ist schon Atheist. Wer ihn beweist, ebenso.