Gott Sprüche – sinn
232 Sprüche gefunden
Unser Herrgott gönnet uns gern, daß wir essen, trinken und fröhlich sind und alle Kreaturen brauchen, denn darum hat er sie alle geschaffen.
Der Mensch soll sich daran gewöhnen, nicht das Seine in den Dingen zu suchen oder zu nehmen, sondern in allen Dingen Gott zu suchen und zu nehmen.
[...] daß Gott nötig haben nichts ist, dessen man sich schämen müßte, sondern eben die Vollkommenheit ist, und daß es am traurigsten ist, wenn etwa ein Mensch durchs Leben ginge ohne zu entdecken, daß er Gott nötig hat.
Sehnst du dich nach Gott? – Richtig! Suche ihn in dem Menschen. Die höchste Offenbarung Gottes ist der Mensch.
Gott benützt alles, um zu uns zu sprechen. Gott benützt auch eine ganze geschichtliche Entwicklung im Großen, nicht nur im einzelnen Leben, um in ganz neuer Weise zu uns zu reden.
Gott ist das einzige Wesen, das um zu herrschen, nicht selbst zu existieren braucht.
Der Geist ist's, der lebendig macht; das Fleisch ist nichts nütze. Die Worte, die ich zu euch geredet habe, die sind Geist und sind Leben.
Wem der Himmel eine große Aufgabe zugedacht hat, dessen Herz und Willen zermürbt er erst durch Leid.
Gott aber ist nicht ein Gott der Toten, sondern der Lebenden; denn ihm leben sie alle.
Denn in ihm leben, weben und sind wir; wie auch einige Dichter bei euch gesagt haben: Wir sind seines Geschlechts.
Gott ist es, der die Körner und die Kerne spaltet und den Keim durchdringen läßt. So bringt er das Lebendige aus dem Toten, und das Tote aus dem Lebendigen hervor. Das ist Gott. Wieso laßt ihr euch täuschen?
Ist Gott der Traum der Menschheit? Er wäre zu schön. Ist die Menschheit der Traum Gottes? Er wäre zu abscheulich.
Akabja, Mahalaleels Sohn, sagte: Auf drei Dinge achte, dann verfällst du nicht der Sünde: Halte fest im Sinn, woher du kommst, wohin du gehst, und vor wem du dereinst Rechenschaft geben mußt. – Woher du kommst: Aus einem stinkenden Tropfen. – Wohin du gehst: An den Ort des Staubs und des Moders und der Würmer. – Vor wem du dereinst Rechenschaft geben mußt: Vor dem König der Könige, dem Heiligen, gepriesen sei er.
Als nun das Wort Gottes erklang, da erschien dieses Wort in jeder Kreatur, und dieser Laut war das Leben in jedem Geschöpf. Aus dem gleichen Wort heraus wirkt des Menschen Geist die Werke, aus dem gleichen Laut bringt die Vernunft ihre Werke tönend, rufend oder singend hervor.
Wir werden alle von Gott gebraucht und manchesmal auch verbraucht.
Der Mensch, dessen Ich in Gott sein Du gefunden hat, der findet sein Du auch in jedem Menschen, der ihm begegnet auf dem Wege seines Lebens.
Ziehe hinaus in die Welt und erkenne, daß Gott aller Dinge Anfang und Ende ist.
Gott hat den Tod nicht gemacht und hat kein Gefallen am Untergang der Lebenden.
Der Mensch ist so groß, daß nichts auf der Erde ihm genügen kann. Nur wenn er sich Gott zuwendet, ist er zufrieden. Zieh einen Fisch aus dem Wasser: er wird nicht leben können. Das ist der Mensch ohne Gott.
Weil Gott die Güte ist, schuf er die Welt.
Es existieren Geister! Blicke umher in der Welt und sage selbst, ob nicht aus allem dich ein Geist anschaut. Aus der Blume, der kleinen, lieblichen, spricht der Geist des Schöpfers zu dir, der sie so wunderbar geformt hat; die Sterne verkünden den Geist, der sie geordnet, von den Berggipfeln weht ein Geist der Erhabenheit herunter, aus den Wassern rauscht ein Geist der Sehnsucht herauf, und – aus den Menschen reden Millionen Geister.