Gott Sprüche – sinn

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Denkmal, das uns mahnet an des Herren Tod! Du gibst uns das Leben, o lebendig Brot. Werde gnädig Nahrung meinem Geiste du, daß er deine Wonnen koste immerzu.

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Gott und was Gott ist, hat nicht ein Ziel, sondern ist das Ziel.

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Gott ist so groß, daß er es wohl wert ist, ihn ein Leben lang zu suchen.

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Das Höchste ist, überall in allen Dingen Gott zu suchen und zu finden, und seine Spur webt in allem Natürlichen und Wirklichen.

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Ohne eine Gottheit gibt's für den Menschen weder Zweck, noch Ziel, noch Hoffnung, nur eine zitternde Zukunft, ein ewiges Bangen vor jeder Dunkelheit und überall ein feindliches Chaos unter jedem Kunstgarten des Zufalls.

Jean Paul, Selina oder über die Unsterblichkeit der Seele, 1827 (Fragment, posthum veröffentlicht). III. Erde

Es ist doch nur Ein Gott, der die Sonne scheinen und die Bäume wachsen läßt, und er weiß doch wie es gemeint ist, ob man so oder so zu ihm betet.

Auerbach, Sämtliche Schwarzwälder Dorfgeschichten, entstanden 1842-80 (diverse Einzeldrucke), 10 Bde., 1884. Sechster Band. Brosi und Moni, 18. Kapitel

Alles Guten Inbegriff ist uns Gott; er ist uns das höchste Gut. Wir dürfen nicht bei Geringerem haften bleiben, aber auch nicht über ihn hinaus suchen: das eine wäre gefahrvoll; das andere sinnlos.

Augustinus, Erklärungen zu den Psalmen (Enarrationes in Psalmos), um 392-418

O Welt, sieh hier dein Leben am Stamm des Kreuzes schweben, dein Heil sinkt in den Tod! Der große Fürst der Ehren läßt sich willig beschweren mit Schlägen, Hohn und Spott.

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Was sind wir doch? Was haben wir auf dieser ganzen Erd, das uns, o Vater, nicht von dir allein gegeben werd?

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Du meine Seele singe, wohlauf und singe schön dem, welchem alle Dinge zu Dienst und Willen stehn! Ich will den Herren droben hier preisen auf der Erd; ich will ihn herzlich loben, solang ich leben werd.

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In allen übrigen Wesen ist Gott als Wesen, als Tätigkeit, als Empfinden, aber nur in der Seele gebiert er sich. Alle Kreaturen sind eine Fußstapfe Gottes, aber die Seele ist in ihrer Natur Gottes Ebenbild.

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Kein Werk gefällt Gott, es gehe denn aus Glauben in Gott.

Böhme, Von der Menschwerdung Jesu Christi (De incarnatione verbi), 1620. 2. Teil, 6. Kapitel: Von unserem Tode, warum wir sterben müssen, sintema Christus für uns gestorben ist?

Mit Gott fang an, mit Gott hör auf, Das ist der schönste Lebenslauf.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Wenn die Ewigkeit auf einmal und in ihrer Sprache dem Menschen seine Aufgabe setzen wollte, ohne auf sein Fassungsvermögen und seine schwachen Kräfte Rücksicht zu nehmen: der Mensch müßte verzweifeln.

Geismar (Hg.), Søren Kierkegaard, Religion der Tat. Sein Werk in Auswahl, übersetzt & hg. von Eduard Geismar, Alfred Kröner Verlag 1948 (EA: 1930). Taten der Liebe

Nur wenn der Mensch, der Gutes nie geübt, Nie Wahres sehnte, Schönes nie geschaut, Nur der ist ohne Gott und Gott ohne ihn.

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Wer Gott in allem Tun von Herzen loben kann, Der hebt schon in der Zeit das ewge Leben an.

Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 1675

Aber so ein Gott Jehova, der animi causa und de gaieté de coeur diese Welt der Not und des Jammers hervorbringt und dann noch gar sich selber Beifall klatscht mit "Alles war sehr gut" (Moses, 1.31) – Das ist nicht zu ertragen.

Schopenhauer, Parerga und Paralipomena, 2 Bde., zweite vermehrte Auflage 1862 (EA: 1851). Zweiter Band. Kapitel 12. Nachträge zur Lehre vom Leiden der Welt

Der Mensch hat bisher nichts anderes getan, als sich einen Gott auszudenken, um leben zu können, ohne sich selbst umzubringen.

Dostojewski, Die Dämonen, alternativer dt. Buchtitel: Böse Geister (Бесы, Besy), 1872

Ich glaube kaum, daß es möglich sein wird zu erweisen, daß wir das Werk eines höchsten Wesens, und nicht vielmehr zum Zeitvertreib von einem sehr unvollkommenen sind zusammengesetzt worden.

Lichtenberg, Sudelbuch D, 1773-1775. [D 412]

Alles in der Schöpfung ist eine Manifestation des einen.

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Höheres gibt es nichts, als der Gottheit sich mehr als andere Menschen nähern, und von hier aus die Strahlen der Gottheit unter das Menschengeschlecht verbreiten.

Beethoven, Briefe. An Erzherzog Rudolf, August 1823