Gott Sprüche – sinn

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Alles, was ist, ist in Gott, und nichts kann ohne Gott sein noch begriffen werden.

Spinoza, Ethik, nach geometrischer Methode dargestellt (Ethica Ordine Geometrico Demonstrata), verfasst 1665, posthum veröffentlicht 1677

Geh durch den Menschen, und du gelangst zu Gott.

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Nichts ist für uns notwendig außer Gott. Gott finden wir nur, wenn wir unser Herz und unseren Geist in Gott bergen.

Foligno, Das Buch der glückseligen Angela von Foligno (II libro della Beata Angela da Foligno)

Was wäre ein Gott, der nur von außen stieße, Im Kreis das All am Finger laufen ließe! Ihm ziemt's, die Welt im Innern zu bewegen, Natur in Sich, Sich in Natur zu hegen, So daß, was was in Ihm lebt und webt und ist, Nie Seine Kraft, nie Seinen Geist vermißt.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand. 1827, Gott, Gemüt und Welt

Aus dem Geist ist alles Sein entsprungen. In dem Geist wurzelt alles Leben. Nach dem Geiste zielen alle Wesen.

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Alles verläuft nach Gottes Bestimmung und Gottes Willen. Sein Wille ist es, der vollzogen wird; was Er nicht will, das geschieht nicht.

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Wir haben kein Recht zu fragen, warum Gott das, was er tut, so tut.

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Wer Gott findet, der gelangt zu sich selbst und zu dem Quell des ewigen Lebens, der in seinem eigenen Innersten auf ihn wirkt.

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Gott ist kein Götze, zu dem man beten und den man schmeicheln soll; Gott ist das Ideal, das der Mensch in seinem alltäglichen Leben zu verwirklichen hat.

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In einer Welt, die eine Gottheit nach einem Plane erschaffen oder in der eine Gottheit außerhalb des Menschen in irgend einem Sinne über Zukünftiges verfügt, ist der Mensch als sittliches Wesen, als Person vernichtet.

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Was wäre ich denn ohne Gott?

Dostojewski, Schuld und Sühne, alternativer dt. Buchtitel: Verbrechen und Strafe (Преступление и наказание, Prestuplenie i nakazanie), 1866

Alles, auch was Gott gibt, muß noch eben so durch den Menschen und sein eigenes Tun gehen, als wäre es einzig und allein sein Werk.

Humboldt, W., Briefe an eine Freundin (gemeint ist Charlotte Diede), 2 Bde., 1847. 12. August 1830

Meine Speise ist die, daß ich den Willen und die Werke dessen tue, der mich gesandt hat. Jeder von uns hat dieses sein Werk zu tun. Möglich, daß wir nicht wissen, worin dieses Wer besteht, worin aber unsere Teilnahme daran besteht, das können wir unmöglich nicht wissen.

Tolstoi, Für alle Tage. Ein Lebensbuch. Erste vollständig autorisierte Übersetzung, hg. von Dr. E. H. Schmitt und Dr. A. Skarva, 2 Bde., Dresden 1906/07

Die Herrlichkeit Gottes verleiht Leben. Die Gott schauen, erhalten Anteil am Leben. Deswegen macht sich der unfaßbare, unbegreifliche Gott sichtbar, begreifbar und faßbar für die Menschen, um ihnen Leben zu schenken, wenn sie ihn durch den Glauben aufnehmen und sehen.

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Wir sind aber nicht eingeweiht in die Zwecke der ewigen Weisheit und kennen sie nicht.

Burckhardt, Weltgeschichtliche Betrachtungen, 1905 (posthum). I. Einleitung. 1. Unsere Aufgabe

Es gibt nur eine Wissenschaft, vom der das wahre Leben ausgeht in Zeit und Ewigkeit, die Wissenschaft von dem Heil der Menschheit in Gott.

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Die Geschöpfe sind die Fußspuren Gottes.

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Was sollen deine Götter, Des kranken Weltplans schlau erdachte Retter, Die Menschenwitz des Menschen Notdurft leiht?

Schiller, F., Gedichte. Aus: Resignation, 1786

Alles, was Gott schuf, das schuf er auch für uns.

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Wer das irdische Leben nicht ernst nimmt, nimmt Gott nicht ernst.

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Gott erschuf dich, damit du ihn liebst, nicht damit du ihn verstehst.

Voltaire, Die Liga oder Heinrich der Große (La Ligue ou Henri le Grand), 1723