Gott Sprüche – tiefgründig
114 Sprüche gefunden
Gott zieht an einer Hand, der Teufel an beiden Beinen.
Gott ist das Unlogische.
Zuerst muß man erkennen, daß Gott existiert und für das Weltall sorgt und daß ihm keine Tat, keine Willensregung und kein Gedanke verborgen bleibt.
Gott denkt in den Genies, träumt in den Dichtern und schläft in den übrigen Menschen.
Durch Weisheit ist Gott tief, breit durch Barmherzigkeit, Durch Allmacht ist er hoch, lang durch die Ewigkeit.
Wenn Dreiecke einen Gott hätten, würden sie ihn mit drei Ecken ausstatten.
Gott wäre etwas gar Erbärmliches, wenn er sich in einem Menschenkopfe begreifen könnte.
Es ist eines der tiefsten Worte: Bei Gott ist kein Ding unmöglich. Gott ist die Möglichkeit aller Möglichkeiten.
Gott versteckt sich hinter das, was wir lieben.
Gott war sich vor der Schöpfung selbst ein Geheimnis, er mußte schaffen, um sich selbst kennenzulernen.
Gott begreift man nur mit dem Herzen, nicht mit dem Verstand.
Wer Gott will finden dort, der muß ihn mit sich bringen; Nur wenn er ist in dir, siehst du ihn in den Dingen.
Ein Derwisch betrachtet den Himmel mit den Sternen und sagt: "O Gott, wenn schon das Dach deines Gefängnisses so schön ist, wie muss erst das Dach deines Gartens (Paradieses) sein!"
Ist denn wohl unser Begriff von Gott etwas weiter, als personifizierte Unbegreiflichkeit?
Der Mensch soll sich nicht genügen lassen an einem gedachten Gott; denn, wenn der Gedanke vergeht, vergeht auch der Gott. Man soll vielmehr einen wesenhaften Gott haben, der weit erhaben ist über die Gedanken der Menschen und aller Kreaturen.
Je unendlicher einer ist, desto mehr kann und will er sich um Kleinigkeiten kümmern. Ich glaubte dieses buchstäblich, daß er um jeden Sperling sich kümmere [...].
In eines Mannes Herzen sind viele Pläne; aber zustande kommt der Ratschluss des Herrn.
O welch eine Tiefe des Reichtums, beides, der Weisheit und der Erkenntnis Gottes! Wie unbegreiflich sind seine Gerichte und unerforschlich seine Wege!
Das Wort Gottes ist lebendig und kräftig und schärfer als jedes zweischneidige Schwert und dringt durch, bis es scheidet Seele und Geist, auch Mark und Bein, und ist ein Richter der Gedanken und Sinne des Herzens.
Daß wir einen Gott ahnen, ist nur ein unzulänglicher Beweis für sein Dasein. Ein stärkerer Beweis ist, daß wir fähig sind, an ihm zu zweifeln.
Tu seinen Willen, als sei es dein Willen, damit er deinen Willen als seinen Willen tue. Brich deinen Willen vor seinem Willen, damit er den Willen anderer vor deinem Willen breche.