Gott Sprüche – tiefgründig

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Möchtest du sein Flüstern hören? Verschließe dein Ohr für andere Töne. Möchtet du, daß er zu dir rede? So schweige Soll er sich für dich regen? Sei still.

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Gott verbirgt sich dem Geist des Menschen, aber er offenbart sich seinem Herzen.

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Für den, der Honig gegessen hat, ist es überflüssig, denen, die ihn nicht schmeckten, eine Erklärung des Geschmacks zu geben. Kennen sie nicht den einen Geist, irren selbst Gelehrte.

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Spielend wurde die Schöpfung entfaltet, spielend erbaut. Die ganze Welt ruht in seinem Spiel, und doch, der Spieler bleibt unerkannt.

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Wir können Gott mit dem Verstande suchen, aber finden können wir ihn nur mit dem Herzen.

Eötvös, Gedanken, 2. Ausgabe 1867 (EA: 1864)

Er besitzt keine sichtbare Form, niemand kann ihn mit den Augen erblicken, man erfaßt ihn mit dem Herzen, mit dem Geist, mit dem Denken. Die ihn erkennen, werden unsterblich.

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Die Geheimnisse des Herrn gehören denen, die ihn fürchten.

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Wer Gott kennt, der beschreibt ihn nicht, Wer Gott beschreibt, der kennt ihn nicht.

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Wenn wir Gott durch unser Schweigen ehren sollen, so ist es nicht, weil wir über ihn nichts zu sagen oder zu erforschen wüßten, sondern weil wir verstehen, daß er unser Begreifen übersteigt.

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Es gibt Kommunikation mit Gott, es gibt Kommunikation mit der Erde und es gibt Kommunikation mit Gott über die Erde.

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Die Wege Gottes sind wie ein hebräisches Buch, das man nur von hinten lesen kann.

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Fürchte Gott und nach Gott den, der Gottesfurcht hat.

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Je verborgener Gottes Hand, desto stärker ist sie.

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Der entsetzliche Unsinn des Mythos von einem Gotte, der sich für den Ungehorsam eines seiner Geschöpfe durch furchtbare Martern an seinem Sohne rächt, ist viele Jahrhunderte nicht bemerkt worden. Die größten Geister wie Galilei, Newton, Leibniz haben auch nicht einen Augenblick darüber nachgedacht, daß die Wahrheit solcher Legenden bezweifelt werden könnte.

Le Bon, Psychologie der Massen (Psychologie des foules), 1895, deutsch von Rudolf Eisler, Leipzig 1912

Dies ist der Gipfel des Monströsen und Lächerlichen, Gott als einen kleinlichen, unsinnigen und barbarischen Despoten zu verkünden, der einigen seiner Favoriten heimlich ein unverständliches Gesetz mitteilt und die übrigen des Volkes umbringt, weil sie dieses Gesetz nicht gekannt haben.

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Kein Mensch schaut jenes erhabene Gebirge, in dem Gottes Wissen ruht, und zumal nicht den Gipfel des Berges. Er kann ihn nicht ersteigen und wird weder Seine Geheimnisse kennen noch das Geheimnis derer, die immerfort vor Seinem Angesicht stehen.

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Es beleidigt die Gottheit mehr, wenn man falsch über sie denkt, als wenn man gar nicht über sie nachdenkt.

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Gott wird so viel verstanden, wie er geliebt wird.

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Gott will eher geliebt denn bedacht, eher geschmeckt als verstanden werden.

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Der Ausdruck ›Lieber Gott‹, über den schon Nietzsche spottet, mußte in der Tat dem Deutschen zu erfinden aufgespart bleiben. Es sollte ihm nur einmal aufgehen, wie er sich selbst damit den Blick für die unaussprechliche Gewaltigkeit und Fürchterlichkeit des Weltganzen verdirbt, wenn er dessen höchster Personifikation das vertrauliche Wörtchen ›lieb‹ voransetzt.

Morgenstern, Stufen. Eine Entwicklung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen, 1918 (posthum). 1906

Du tratest durch die Augen in mich ein und zwangst mich so, mich mächtig auszubreiten.

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