Gott Sprüche – tiefgründig

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Gott kam durch die Hintertür in diese Welt.

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Es gibt drei Arten heiliger Ekstase: eine des Verstehens, eine des Fühlens und eine der Tat; die eine im Glanz, die andere in Glut und die dritte im Werk; die erste vollzieht sich in der Bewunderung, die andere in Gottesnähe und die dritte im Tun.

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Das Wort ward nicht nur Mensch, sondern Fleisch.

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Das Höchste in der Welt, das Tiefste, bist du; Ich weiß nicht, was du bist, was ist, das bist du.

Hammer-Purgstall, Geschichte der schönen Redekünste Persiens, 1818

Gott ist so groß, daß Menschenworte ihm nicht gerecht werden, noch die Sinne ihn erreichen können.

Lactantius, Vom Zorn Gottes (De ira Dei)

Gott liebt mehr, die etwas von ihm verlangen, als die ihm etwas geben wollen.

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Wer sich selbst erkennt, der wird Gott erkennen, und wer Gott erkennt, der wird Gott gleich.

Agapetus, Scheda regia. Regentenbüchlein des hochlöblichen Römischen Kaysers Justiniani Primi, 1590. 3. Kapitel

Ich stand auf einem hohen Berge und sah einen großen Mann und einen anderen, der verstümmelt war, und ich hörte etwas wie eine Stimme des Donners und ging näher, um zu hören und er redete zu mir und sprach: "Ich bin du und du bist ich, und wo du bist, da bin ich auch und überall bin ich zerstreut. Und wenn du willst, sammelst du mich, und wenn du mich sammelst, sammelst du dich selbst."

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Auf alle vorwitzigen und unbedachten Fragen über die Götter schwiegen die Jünger des Pythagoras und hielten das für die richtige Antwort.

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Erst kommt das Erkennen Gottes, dann folgt die Verehrung Gottes.

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Für hochgestimmte Gemüter hat der Bibelgott durch das Lederne der Bücher, in denen er dargestellt wird, viel Abstoßendes an sich.

Multatuli, Woutertje Pieterse, 1862-77

Wer Gott unter bestimmten Formen sucht, der ergreift wohl diese Form, aber Gott, der in ihr verborgen ist, entgeht ihm.

Eckhart, Predigten

Gott hat bei der Bildung des Menschen seine verborgenen Geheimnisse in ihn verschlüsselt, da der Mensch im Wissen, im Denken und im Wirken zum Gleichbild Gottes gemacht wurde.

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Gott ist noch mehr in mir, als wenn das ganze Meer In einem kleinen Schwamm ganz und beisammen wär.

Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 1675

Schweig' und schwätze nicht über Gott; denn damit, daß du von ihm schwätzest, lügst du und tust Sünde. Willst du also ohne Sünde und vollkommen sein, so schwätze nicht von Gott. Du sollst auch von Gott nichts verstehen, denn Gott ist über alles Verständnis.

Langewiesche (Hg.), Die Unbesiegten. Worte deutscher Denker, hg. von Karl Robert Langewiesche, 1923 (EA: 1920)

Was ist Gott? Er ist Länge, Weite, Höhe und Tiefe.

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Gott will nicht engherzige Gemüter und leere Köpfe zu seinen Kindern, sondern solche, deren Geist von sich selbst arm, aber reich an Erkenntnis seiner ist, und die in diese Erkenntnis Gottes allein allen Wert setzen.

Hegel, Vorlesungen über die Philosophie der Geschichte, 1837 (posthum). Einleitung

Hätte ich einen Gott, den ich verstehen könnte, ich wollte ihn nimmer für Gott halten.

Landauer (Hg.), Meister Eckharts mystische Schriften, 1903

Weite die Barmherzigkeit des Allerhöchsten und miß nicht die göttlichen Dinge mit den engen offiziellen Massen.

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Alle Werke Gottes sind unerforschlich und unaussprechlich, keine Vernunft kann sie aussinnen, allein der Glaube faßt sie ohne alle menschliche Kräfte und Zutun.

Luther, Tischreden oder Colloquia, 1566

Zwei Stufen, wo man dem Schöpfer am nächsten ist: die höchste Erhöhung und die tiefste Erniedrigung. Beide verschmelzen an ihren Grenzen und gehen ineinander über.

Luck, Stimmen der Stille. Aphorismen, 1919