Gott Sprüche – zukunft

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Die Vorsehung Gottes ist auf Seiten der klaren Köpfe.

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Hab ich, Herr, Gnade vor deinen Augen gefunden, so gehe der Herr in unserer Mitte [...]; und vergib uns unsere Missetat und Sünde und lass uns dein Erbbesitz sein.

Altes Testament. Das zweite Buch Mose (Exodus) (#2.Mose 34,9)

Dann was Gott haben will, Das kann niemand verhindern Aus allen Menschenkindern, So viel ihr sind im Spiel.

Heermann, Haus- und Herz-Musica, 1630. Aus: Gott verlässet keinen

Die Menschen haben viele Götter erfunden und werden dies noch weiterhin tun, aber keinen, den sie nicht glaubten, hintergehen zu können.

Pauly, Aphorismen, 1905

Du siehst die Hirten eilen – niemand sucht Gott lässigen Schrittes.

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Habt ihr nie an die himmlischen Kräfte geglaubt, an eine starke, verborgene Macht, die die Schicksale der Menschen aneinanderknüpfte?

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Gott Auf hohem Berge, da wohnest du, ich wandle empor, immerzu, immerzu ... Millionen Jahre wandle ich schon und schaue noch immer nicht deinen Thron. Einst rauchen die Höhen wunderbar, da stehe ich oben, Sonne im Haar. Wir schauen uns an und lächeln uns zu, denn du bist ich und ich bin du.

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Von den Gliedern des Reiches Gottes fließen Ströme von Erbarmen in die Welt.

Lhotzky, Vom Erleben Gottes, 1908

Gott So bin ich nur als Kind erwacht, so sicher im Vertraun, Nach jeder Angst und jeder Nacht Dich wieder anzuschaun. Ich weiß, so oft mein Denken mißt: wie tief, wie lang, wie weit, – Du aber bist und bist und bist, Umzittert von der Zeit. Mir ist als wär' ich jetzt zugleich Kind, Knab und Mann und mehr, Ich fühle: nur der Ring ist reich Durch seine Wiederkehr. Ich danke Dir, Du tiefe Kraft, Die immer leiser mit mir schafft Wie hinter vielen Wänden; Jetzt ward mir erst der Werktag schlicht Und wie ein heiliges Gesicht Zu meinen dunklen Händen.

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Lerne die Zeiten verstehen. Den erwarte, der über der Zeit ist, den Zeitlosen, den Unsichtbaren, der unseretwegen sichtbar war. Mühet euch miteinander, kämpfet, laufet, leidet, ruhet, wachtet miteinander als Gottes Haushalter, Tischgenossen und Diener.

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Es gibt keine Richtung, aus der Gott nicht kommen könnte, keine, aus der er kommen müßte.

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Bald leiht er mir des Frühlingsgartens Pracht, Bald hüllt er mich in Winters karge Pracht…

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Gott mit uns Unser Herz ist der Rosenknospe gleich Sie bricht nur auf, damit die Blume lebe So bricht das Herz, damit es frei und reich Dem Herrn des Lichts die Seele wiedergebe.

Inschrift. Auf einem Kruzifix aus rotem Sandstein an einem Weinberg

Gott ist allmächtig und voll Mitleid, doch wenn du Gerste anbaust, hoffe bei der Ernte nicht auf Weizen.

Rumi, Das Lied der Liebe

Nichts geschieht ohne den Willen des Allmächtigen. Entweder läßt er zu, daß es geschehe, oder er tut es selbst.

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Was dem Menschen unversöhnlich scheint, weiß einer, der die Herzen lenkt, in Liebe zu vergleichen über alles Hoffen.

Freytag, Die Ahnen, 6 Bde., 1872-80. Marcus König. Bei den Augustinern

Forschen nach Gott Ich suche dich, ich suche dich, o Unerforschlicher! der du im Dunkel wohnest, und über Geisterwelten thronest; unsichtbar streust du Segen aus; wo ist dein großes Vaterhaus? Unendlicher! Unendlicher! wo find ich dich? Ich suche dich, ich suche dich, o Unergründlicher ! In unermeß'nen Fernen, da strahlt dein Thron von jenen Sternen, Umwehst du mich im Frühlingshauch, und duftest mir vom Blüthenstrauch; du Herrlichster! du Herrlichster! wo find ich dich? Bist du ein Traum? bist du ein Traum? o Unbegreiflicher! Woher die Sternenheere? dies Blumenland? die Früchte, Meere? der Mensch, dein Bild voll Geist, Verstand? Es sind die Werke deiner Hand! Allschaffender! Allschaffender! du bist kein Traum!

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Mag schwinden das Leben, mag nahen der Tod, Wir können nicht sinken, denn Helfer ist Gott.

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Vor dem Schlaf Da weht mich wieder jene Ahnung an, ein Federflaum von jenem großen Grauen, ein Nichts, genug, um alles doch zu schauen, was mir von allem Anfang angetan. Und klopft ans Herz: Du bist in einer Falle, versuch's und flieh! Dies hast du doch gemeinsam, das einzig eine, worin alle einsam, und keiner will und dennoch müssen alle. Wer wird in jener Nacht nach diesen Nächten bei dir sein, um den letzten Streit zu schlichten, Endgültiges dir helfen zu verrichten, damit sie dort nicht allzu strenge rechten? Dies war ein Blick aus dem Dämonenauge, das mich im Dämmern eingenommen hatte. So prüft das Leben mich, das nimmermatte, ob nun noch ihm zum Widerstand ich tauge. Noch wart ich auf das Wunder. Nichts ist wahr, und möglich, daß sich anderes ereignet. Nicht Gott, nur alles leugn' ich, was ihn leugnet, und wenn er will, ist alles wunderbar.

Kraus, Worte in Versen I-IX, 1922-1930. VIII.

Es besteht die Möglichkeit, daß du mit einem Gott gleichgestellt und unbemerkt bleiben wirst.

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Ich wünschte, es gäbe einen Gott. Ich sehne mich, ihn zu loben, ihm zu danken.

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