Krieg Sprüche
Sprüche über Krieg
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Der Angriffskrieg ohne tatsächliche Gründe ist ein Attentat gegen die Menschheit.
Eine solche Schlacht Ist fürchterlich, wenn man sich sagen muß: Sie wird für dich geschlagen! Jeder Schuß Trifft dich ins Herz, du fällst mit jedem Toten, Und windest dich mit jedem Sterbenden!
Krieg ist Unheil im größten Maßstabe.
Der Krieg ist in Wahrheit eine Krankheit, wo die Säfte, die zur Gesundheit und Erhaltung dienen, nur verwendet werden, um ein Fremdes, der Natur Ungemäßes, zu nähren.
Einen europäischen Krieg würde ich für ein Unglück halten, diesmal würde er furchtbar ernst werden, überall den Chauvinismus entflammen auf Jahre hinaus.
Tod in Ähren Im Weizenfeld, in Korn und Mohn, liegt ein Soldat, unaufgefunden, zwei Tage schon, zwei Nächte schon, mit schweren Wunden, unverbunden, durstüberquält und fieberwild, im Todeskampf den Kopf erhoben. Ein letzter Traum, ein letztes Bild, sein brechend Auge schlägt nach oben. Die Sense rauscht im Ährenfeld, er sieht sein Dorf im Arbeitsfrieden. Ade, ade du Heimatwelt - und beugt das Haupt und ist verschieden.
Wir sprechen von den Gesetzen des Krieges, als ob der Krieg nicht die Zerstörung aller Gesetze wäre.
Die Siege im Krieg werden gewöhnlich sittlicher erfochten als die diplomatischen und ministeriellen im Frieden.
Es ist nicht schimpflich, bisweilen, wie Achill, unter Weibern zu sitzen und sich des Lebens zu freuen. Aber sich auch dann noch unter ihnen zu verbergen, wenn die Tuba zu Taten ruft, das ist schimpflich.
Bedenkt auch, wie unberechenbar der Verlauf eines Krieges ist, bevor ihr euch noch in denselben einlasset.
Krieg ist, wenn ihn das Recht nicht heilig macht, bloß Hirnzerschmettern und Luftröhrenschneiden.
Wer Krieg predigt, ist des Teufels Feldprediger.
Wer weiß wo. Auf Blut und Leichen, Schutt und Qualm, auf roßzerstampften Sommerhalm die Sonne schien. Es sank die Nacht. Die Schlacht ist aus, und mancher kehrte nicht nach Haus einst von Kolin. Ein Junker auch, ein Knabe noch, der heut das erste Pulver roch, er mußte dahin. Wie hoch er auch die Fahne schwang, der Tod in seinen Arm ihn zwang, er mußte dahin. Ihm nahe lag ein frommes Buch, das stets der Junker mit sich trug am Degenknauf. Ein Grenadier von Bevern fand den kleinen erdbeschmutzten Band und hob ihn auf. Und brachte heim mit schnellem Fuß dem Vater diesen letzten Gruß, der klang nicht froh. Dann schrieb hinein die Zitterhand: »Kolin. Mein Sohn verscharrt im Sand, wer weiß wo.« Und der gesungen dieses Lied, und der es liest, im Leben zieht noch frisch und froh. Doch einst bin ich und bist auch du verscharrt im Sand, zur ewigen Ruh, wer weiß wo.
Entdeckte man das Geheimnis, den Krieg für immer abzuschaffen, das menschliche Geschlecht zu vermehren und die Existenz aller Menschen zu sichern – wie töricht und barbarisch erschienen unsere besten Gesetze.
Wenn die Fahnen wehen, steckt der Verstand in der Trompete.
Selten ist in Europa überall Frieden, und nie geht der Krieg in den anderen Weltteilen aus.
Mein ist alles! sprach das Gold; Mein ist alles! sprach der Stahl. Alles kauf' ich! sprach das Gold; Alles nehm' ich! sprach der Stahl.
Auf einem Fest in Los Angeles fragte ich einen ordengeschmückten jungen Marineinfanteristen, wo er herstamme. "Geboren bin ich in Brooklyn", erwiderte er, "und aufgewachsen in Vietnam."
Cränz einen Welterobrer nicht, Schlepp lieber ihn zum Hochgericht.