Krieg Sprüche

Sprüche über Krieg

521 Sprüche in dieser Kategorie

Der Degen hat den Kaiser arm gemacht; Der Pflug ists, der ihn wieder stärken muß.

Schiller, Wallenstein (Trilogie), entstanden 1796-1799; Erstdruck 1800. Die Piccolomini, 1799. 1. Akt, 2. Auftritt, Questenberg

Wer im Krieg will Unglück han, Fang es mit den Deutschen an.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Der größte Sieg wäre der übern Krieg.

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Krieg: eine Anstrengung, fremde Märkte zu erschließen durch Töten fremder Verbraucher.

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Es ist unleugbar, daß der Krieg der natürliche Zustand der Menschen war, bevor die Gesellschaft gebildet wurde, und zwar nicht einfach der Krieg, sondern der Krieg aller gegen alle.

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Jeder Krieg wird erst nach dem Kriege entschieden.

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Alle den Kämpfenden Bring' es Gewinn!

Goethe, Faust. Der Tragödie zweiter Teil, 1832. 3. Akt, Schattiger Hain, Euphorion

In ihrer strengsten Auslegung bedeutet Krieg die Zustimmung zum Morden.

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Vor allem, mein Alter, muß ich mich von einer Sache befreien, die mich nicht losläßt – ja, mein Gott, die mich nicht losläßt: das ist meine Schlacht am Thermopylenpaß. Ich werde eine Griechenlandreise machen. Das will ich schreiben, ohne technische Worte zu verwenden, ohne zum Beispiel die Vokabel cnemides (für den Beinschutz im griechischen Heer) zu verwenden. Ich sehe in diesen griechischen Kriegern einen dem Tod geweihten Haufen, der fröhlich, ja ironisch in die Schlacht zieht. Dieses Buch muß eine Art besserer Marseillaise für alle Völker werden.

Flaubert, G., Briefe. An die Brüder Goncourt am 20. September 1879

Er [der Krieg] ist ein abnormer Zustand und die größten Erfolge, die er auch bringen mag, wiegen die Übel nicht auf, welche er verursacht.

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Ein Schlachten war's, nicht eine Schlacht zu nennen.

Schiller, Die Jungfrau von Orleans. Eine romantische Tragödie, 1801. 1. Akt, 9. Auftritt, Raoul

Im Krieg und in der Lotterie, wer gewinnt, das weiß man nie.

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Der Krieg ist unausbleiblich vom Elend ebensowohl vom Ruhm gefolgt.

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Der Krieg mit all seinen Übeln ist einem Frieden vorzuziehen, in welchem man nur Anmaßung und Ungerechtigkeit findet.

Pitt der Jüngere, Reden (Parliamentary Speeches)

So schnell schießen die Preußen nicht.

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Der Ursprung alles Krieges aber ist Diebsgelüst.

Schopenhauer, Parerga und Paralipomena, 2 Bde., zweite vermehrte Auflage 1862 (EA: 1851). Zweiter Band. Kapitel 19. Zur Metaphysik des Schönen und Ästhetik

Der Krieg ist eine der schwersten Kalamitäten, welche die Einwohner eines Staates bedrücken können. Gleichviel, ob wir auf die Verluste der Menschenleben, oder auf den Ruin der Agrikultur blicken; auf die Stockung im Handel und Gewerbe und die daraus hervorgehende Not in den Familien oder auf die grausamen Gesinnungen, welche durch den Zusammenschluß mächtiger Reiche erzeugt werden; seine Folgen sind stets verderblich für das Glück und die Sitten der menschlichen Gesellschaft.

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Ein guter Befehlshaber sichert sich stets den Weg nach hinten.

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Die polnische Armee wurde von Suworow geschlagen, weil sie ausriß und fortlief.

Galletti, Der Klassiker der Kathederblüte. Gesammelte Aussprüche Gallettis, ergötzlich und nachdenklich zu lesen. Piper & Co., München, um 1930

Leiden, ach, zu allen Zeiten muß der kleine Mann, wenn die Großen streiten.

La Fontaine, Fabeln (Fables choisies, mises en vers par M. de La Fontaine), 1668. Der Frosch und die zwei Stiere

In jeder Zeit ist Krieg, wenn nicht körperlicher, doch geistiger und körperliche Siege fordern geistige heraus.

Jean Paul, Politische Nachklänge, 1832 (posthum). Für Manchenmann und Jedermann