Krieg Sprüche

Sprüche über Krieg

521 Sprüche in dieser Kategorie

Der Krieg wird Freunden und Feinden schwer.

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Der Krieg ist ein Faß ohne Boden.

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Der Krieg will ein Haupt mit guter Zunge und doppeltem Gehirn haben.

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Während sich auf anderen Gebieten Irrtümer bisweilen wieder gutmachen lassen, ist dies bei Fehlern, die man im Kriege begeht, unmöglich, weil sie sich sogleich rächen.

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Kein Krieg so klein, er schlägt nicht Wunden bis ins Herz hinein.

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Ich hielte einen solchen Krieg, dessen Ausgang nicht gewiß sein dürfte, für eine Katastrophe der internationalen Arbeiterbewegung; tritt dergleichen ein, so ist mir keinen Augenblick zweifelhaft, wer der Schuldige ist.

Tucholsky, Werke 1907-1935. Kurt Tucholsky, in: Moskauer Rundschau, 22.06.1930, Nr. 25, zur Umfrage: Wie würden Sie sich im Falle eines Krieges gegen die UdSSR verhalten?

Im Krieg haben wichtige Ereignisse unscheinbare Ursachen.

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Ich bin nur in Krieg gegangen, um mich in meiner Liebe zum Leben zu befestigen.

Büchner, Woyzeck, 1836/37

Wer ist wohl so unverständig, daß er den Krieg wählt statt des Friedens? Im Frieden werden die Väter von ihren Kindern begraben, im Krieg aber die Kinder von ihren Vätern.

Herodot, Historien. Erstes Buch

Der Krieg rüttelt die Völker wach, gießt Stahl ins Blut.

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Es ist im Kriege alles sehr einfach, aber das Einfachste ist schwierig.

Clausewitz, Vom Kriege. Hinterlassenes Werk des Generals Carl von Clausewitz, hg. von Marie von Clausewitz, 1832-34

Die Nerven des Krieges, unendlich viel Geld.

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Apage, Josephine, apage -! In Wien zuckte neulich die Baker mit ihrem Popo, denn es zieren die Kugeln ihrer Brüste manch schönes Revue-Tableau. Auch tanzt sie bald auf dem rechten, bald auf dem linken Bein – und schielen kann sie, daß das Weiße nur so erglänzt in ihren Äugelein. Dies haben die Zentrums-Schwarzen, die jungen und die alten, leider für eine Anspielung auf ihre Kirche gehalten. Auch fühlten sie sich bedroht in ihrer Sittlichkeit, und sie ließen die Glocken läuten, ganz wie in schwerer Zeit. Drei Sühnegottesdienste stiegen auf zum österreichischen Himmel, und die Bußglocke gefiel sich in einem moralischen Gebimmel. Denn: Wenn eine Tänzerin gut gewachsen ist und einen Venus-Körper hat, der nicht aus Sachsen ist; und wenn sie tanzt, daß nur der Rhythmus so knackt, und wenn sie ein ganzes Theater bei allen Sinnen packt; und wenn das Leben bunt ist hierzulande –: das ist eine Schande. Wenn aber Christus, der gesagt hat: »Du sollst nicht töten!«, an seinem Kreuz sehen muß, wie sich die Felder blutig röten; wenn die Pfaffen Kanonen und Flugzeuge segnen und in den Feldgottesdiensten beten, daß es Blut möge regnen; und wenn die Vertreter Gottes auf Erden Soldaten-Hämmel treiben, auf daß sie geschlachtet werden; und wenn die Glocken läuten: »Mord!« und die Choräle hallen: »Mord! Ihr sollt eure Feinde niederknallen!« Und wenn jemand so verrät den Gottessohn –: Das ist keine Schande. Das ist Religion.

Tucholsky, Werke 1907-1935. In: Die Weltbühne, 27.03.1928, Nr. 13, S. 486, wieder in: Das Lächeln der Mona Lisa, 1928

Der Krieg ist eine Serie von Fehlschlägen, aus der ein Sieger hervorgeht.

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Dieselben Kartoffeln, dieselben Kapitalisten. Aber andere Röcke. Das ist der Krieg.

Tucholsky, Werke 1907-1935. Die Kartoffeln, Vorwärts, 09.07.1913 (anonym),wieder in: Das Lächeln der Mona Lisa, 1928

Frommer Stab! O hätt ich nimmer Mit dem Schwerte dich vertauscht!

Schiller, Die Jungfrau von Orleans. Eine romantische Tragödie, 1801. 4. Akt, 1. Auftritt, Johanna

Man kann einen Krieg beginnen, aber niemals beenden, wenn man will.

Machiavelli, Geschichte von Florenz (Istorie fiorentine), 1532 (posthum)

Der nächste Krieg wird von einer Furchtbarkeit sein, wie noch keiner seiner Vorgänger.

Suttner, Die Waffen nieder! Eine Lebensgeschichte, 1889

Der Krieg ist der natürliche Zustand, die … Befreiung von dem bleiernen Mantel der Zivilisation.

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Im Krieg sind Männer nichts. Es ist der Mann, der alles ist.

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Schlachtentag, der Unheil oder Segen Aufs Haupt von Nationen wenden soll, Dir schaun die Augen schlummerlos entgegen Und alle Herzen qual- und schreckenvoll! O ernste Zeit, wo millionen fragen: "Wie wird für uns der nächste Morgen tagen?"

Meißner, Zizka. Epos, 1846