Krieg Sprüche
Sprüche über Krieg
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Es ist leicht für einen Staatsmann, sei es in dem Cabinete sei es in der Kammer, mit dem populären Winde in die Kriegstrompete zu stoßen und sich dabei an seinem Kaminfeuer zu wärmen oder von dieser Tribüne donnernde Reden zu halten und es dem Musketier, der auf dem Schnee verblutet, zu überlassen, ob sein System Sieg und Ruhm erwirbt oder nicht. Es ist nichts leichter als das, aber wehe dem Staatsmann, der sich in dieser Zeit nicht nach einem Grunde zu Kriegen umsieht, der auch nach dem Kriege noch stichhaltig ist.
Über den Besitz von Geld und Gut entstehen alle Kriege.
So lang nur ein Mensch da ist, dem der Krieg Vorteil bringen kann, und dieser eine hat Macht und Einfluß genug, diesen Krieg zu entfesseln, ist jeder Kampf gegen den Krieg vergeblich.
Jede Glorifizierung eines Menschen, der im Krieg getötet worden ist, bedeutet drei Tote im nächsten Krieg.
Epimenides' Erwachen (Letzte Strophe) Verflucht sei, wer nach falschem Rat, Mit überfrechem Mut, Das, was der Korse-Franke tat, Nun als ein Deutscher tut! Er fühle spät, er fühle früh, Es sei ein dauernd Recht; Ihm geh es, trotz Gewalt und Müh, Ihm und den Seinen schlecht!
Der Tag wird kommen, an dem euch die Waffen aus den Händen fallen werden; der Tag wird kommen, an dem der Krieg zwischen Paris und London, zwischen Petersburg und Berlin ebenso lächerlich erscheinen und ebenso unmöglich sein wird, wie zwischen Rom und Amiens, zwischen Boston und Philadelphia.
Natur und Krieg Hier, wo Gottes Sonne scheint, Welch ein emsig Weben! Eine tiefe Leitung eint Jedes Widerstreben. Und dem Krieg erklärt den Krieg Alles was empfindet, Treu dem Geiste, der den Sieg Jedem Krieg entwindet. Herrsche bald in Haus und Feld, Freundliches Jahrhundert, Wo sein Roß der Waffenheld Schwenket unbewundert; Wo zu mildgeführtem Streit Tönt des Krieges Plage, Wie aus der Vergangenheit Eine grause Sage!
Was ist eigentlich bürgerlich am Bürgerkrieg?
Davon heilt die Wunde nicht, dass man den Degen in die Scheide steckt.
Krieg hat noch nie etwas erreicht, das wir ohne nicht besser erreichen könnten.
Auf euer Haupt wälzt er der Witwen und der Waisen Tränen, der toten Männer Blut, der Weiber Gram um Gatten, Väter und um Anverlobte, die dieser grimme Streit verschlingen wird.