Krieg Sprüche

Sprüche über Krieg

521 Sprüche in dieser Kategorie

Der Krieg zwischen zwei gebildeten Völkern ist ein Hochverrat an der Zivilisation.

Sylva, Vom Amboß, 1890

Krieg ist die Hälfte der Wahrheit. Frieden ist die andere Hälfte. Auf welcher Seite bist du?

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Alle Kriege sind nur Raubzüge.

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Die höchste Form der Kriegsführung ist die Zerstörung des Willens seines Feindes, um so allen Angriffen vorzubeugen.

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Drei schwitzende Schuster sind so gut wie ein Zhuge Liang.

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Wer aufhört zu reden, beginnt den Krieg.

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Der wahre Krieg ist der Religionskrieg; der geht gerade zu auf Untergang, und der Wahnsinn der Menschen erscheint in seiner völligen Gestalt. Viele Kriege, besonders die vom Nationalhaß entspringen, gehören in diese Klasse mit, und sie sind echte Dichtungen. Hier sind die wahren Helden zu Hause, die das edelste Gegenbild der Dichter, nichts anders, als unwillkürlich von Poesie durchdrungene Weltkräfte sind. Ein Dichter, der zugleich Held wäre, ist schon ein göttlicher Gesandter, aber seiner Darstellung ist unsere Poesie nicht gewachsen.

Novalis, Heinrich von Ofterdingen, 1802 (posthum). Erster Teil: Die Erwartung. Achtes Kapitel

Die Ersten, die auf dem Schlachtfeld eintreffen, erwarten den Gegner mit Ruhe. Die Letzten, die eintreffen und sogleich in die Schlacht geführt werden, sind bereits erschöpft [und verlieren.]

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Der Krieg würde aufhören, wenn die Toten zurückkehren könnten.

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Kriege und Gemälde muß man mit einer gewissen Distanz beurteilen.

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Der Krieg besteht nicht nur aus Siegen.

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Der Krieg bringt alles Übel und nimmt alles Gute.

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Der Krieg ist für den einen eine Amme, für den anderen ein Windhund, für den dritten der Tod.

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Der Krieg liebt den Sieg und nicht die Dauer.

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Der Krieg ist ein Weg der Täuschung.

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Das angriffsweise Vorgehen elektrisiert die Gemüter, aber die Erfahrung hat gezeigt, daß diese gehobene Stimmung bei überaus großen Verlusten in das volle Gegenteil umschlagen kann.

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Der Krieg bringt manchem Glück, aber es kommt nicht jeder zurück.

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Die Kriegsgreuel zwischen zivilisierten Völkern werden erst dann aufhören, wenn diejenigen, welche berufen sind, die Geschicke jener zu leiten, die menschliche Solidarität und die daraus entspringende Pflichten begriffen haben, oder vielmehr, wenn die Völker selbst sich genügend von ihren Leitern emanzipiert haben werden, um diesen ihre Pflichten begreiflich zu machen.

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Kanonen- und Flintenkugeln sind oft Fleckkugeln zum Reinigen der beschmutzten Welt.

Börne, Aphorismen und Miszellen, 1828/32. [129]

Die Weisen führen Krieg um des Friedens willen.

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Die mit Verachtung auf den Feind nur blicken, Sie werden einst zur Flucht vor ihm sich schicken.

Attar, Pendnameh (Das Buch des guten Rates). Übersetzt von Karl Heinrich Graf