Krieg Sprüche

Sprüche über Krieg

521 Sprüche in dieser Kategorie

Eine Schlacht beginnen ist leicht, aber ihr Ausgang steht bei Gott.

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So lange man das Schwert noch kennt und ehrt, wird Gottes Reich auf Erden nimmer blühn.

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Weit vom Geschütz macht alte Krieger.

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Vier G dürfen einem Feldherrn nicht fehlen: Geld, Geduld, Genie und Glück.

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Ein junger Offizier empfahl dem römischen Feldherrn Quintus Cecilius Metelus, eine Festung anzugreifen und um zu beweisen, dass es ein ganz gefahrloses Unternehmen sei, sagte er: "Das wird uns höchstens zehn Mann kosten." Worauf Metelus fragte: "Bist du bereit, unter diesen zehn zu sein?"

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Der Krieg hat seine Härten, sagte der Armeelieferant, da steckte er sich fünfhundert Fuder Heu in die Tasche.

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Der Krieg leidet kein Probestück.

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Der Krieg ist eine Kuh, die zwischen Dornen gemolken wird.

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Der Krieg ist kein Pfänderspiel.

Wander (Hg.), Deutsches Sprichwörter-Lexikon, 5 Bde., 1867-80

Der Krieg macht die Männer zu Räubern, und der Frieden knüpft sie auf.

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Der Krieg beugt viel Recht und biegt viel Unrecht zurecht.

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Es ist kein schlimmerer Krieg als Bruderkrieg.

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Krieg ist ein golden Netz: wer damit fängt, hat mehr Schaden als Nutzen.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Der Krieg macht einen reich und zehn arm.

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Der Krieg zerstört, der Friede ernährt.

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Der Krieg 1 Aufgestanden ist er, welcher lange schlief, Aufgestanden unten aus Gewölben tief. In der Dämmrung steht er, groß und unerkannt, Und den Mond zerdrückt er in der schwarzen Hand. In den Abendlärm der Städte fällt es weit, Frost und Schatten einer fremden Dunkelheit, Und der Märkte runder Wirbel stockt zu Eis. Es wird still. Sie sehn sich um. Und keiner weiß. In den Gassen faßt es ihre Schulter leicht. Eine Frage. Keine Antwort. Ein Gesicht erbleicht. In der Ferne wimmert ein Geläute dünn Und die Bärte zittern um ihr spitzes Kinn. Auf den Bergen hebt er schon zu tanzen an Und er schreit: Ihr Krieger alle, auf und an. Und es schallet, wenn das schwarze Haupt er schwenkt, Drum von tausend Schädeln laute Kette hängt. Einem Turm gleich tritt er aus die letzte Glut, Wo der Tag flieht, sind die Ströme schon voll Blut. Zahllos sind die Leichen schon im Schilf gestreckt, Von des Todes starken Vögeln weiß bedeckt. Über runder Mauern blauem Flammenschwall Steht er, über schwarzer Gassen Waffenschall. ›Über Toren, wo die Wächter liegen quer, Über Brücken, die von Bergen Toter schwer.‹ In die Nacht er jagt das Feuer querfeldein Einen roten Hund mit wilder Mäuler Schrein. Aus dem Dunkel springt der Nächte schwarze Welt, Von Vulkanen furchtbar ist ihr Rand erhellt.

Heym, G., Gedichte. Erstdruck in: Umbra vitae unter dem Titel: Der Krieg, Leipzig 1912

Wie wird die Welt regiert und in den Krieg geführt? Diplomaten belügen Journalisten und glauben es, wenn sie's lesen.

Kraus, Nachts. Aphorismen, 1924. V. 1915

Klingt das Schwert, so bricht der Herd.

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Ich will nicht feige sein, aber ich habe ein Problem, wenn eine idiotische Kugel meinem Leben ein Ende setzt.

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Ihr Hunde, wollt ihr ewig leben?

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Krieg ist die schlimmste Krankheit.

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