Krieg Sprüche – klassisch

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… im Übrigen bin ich der Meinung, dass Karthago zerstört werden muss.

Plutarch, Parallelbiographien (Vitae parallelae), entstanden ab 96 n. Chr. Originaltext: Ceterum censeo carthaginem esse delendam.

Ich betrachte auch einen siegreichen Krieg an sich immer als ein Übel, welches die Staatskunst den Völkern zu ersparen bemüht sein muß!

Bismarck, Depeschen. Depesche vom 29. Juli 1870

Alle Schätze der Welt können mich nicht dazu bringen, einen Angriffskrieg zu befürworten, denn ich halte ihn für Mord.

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Der ewige Friede paßt als Aufschrift über Kirchhofspforten; denn nur die Toten schlagen sich nicht mehr.

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Kriege können nicht verhindert werden, man kann sie lediglich zum Vorteil anderer hinauszögern.

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Jeder Krieg wird unter den nichtigsten Vorwänden begonnen, aus guten Gründen weitergeführt und mit den verlogensten Ausreden beschlossen.

Schnitzler, Buch der Sprüche und Bedenken. Aphorismen und Fragmente, 1927

Ein Krieg, selbst der siegreichste, ist ein nationales Unglück.

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Der Krieg ist nichts anderes als die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln.

Clausewitz, Vom Kriege. Hinterlassenes Werk des Generals Carl von Clausewitz, hg. von Marie von Clausewitz, 1832-34. Übliche Zitierweise, Originalwortlaut: "Der Krieg ist nichts als eine Fortsetzung des politischen Verkehrs mit Einmischung anderer Mittel, um damit zugleich zu behaupten, daß dieser politische Verkehr durch den Krieg selbst nicht aufhört, nicht in etwas anderes verwandelt wird, sondern daß er in seinem Wesen fortbesteht, wie auch die Mittel gestaltet sein mögen, deren er sich bedient."

Der Friede erwirbt und erhält den Besitz, der Krieg dagegen verzehrt und verschwendet ihn.

Cassius Dio, Römische Geschichte, 3. Jhdt. n. Chr. Fragmente, übersetzt von D. Leonhard Tafel 1831

Ein Volk sollte den Krieg fürchten wie der Einzelne den Tod.

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Krieg dem Kriege! Und Friede auf Erden.

Tucholsky, Werke 1907-1935. Krieg dem Kriege, in: Ulk, 13.06.1919, Nr. 24 (Theobald Tiger)

Der Mensch kennt nicht den Namen des ersten Opfers eines jeden Krieges. Obwohl es immer den gleichen Namen trug, denn es heißt »Unschuld«.

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Auch im Krieg ist Gott auf beiden Seiten.

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Es gab nie einen guten Krieg oder einen schlechten Frieden.

Franklin, B., Briefe. An Josiah Quincy, am 11. September 1773

Der Krieg ist schrecklich wie des Himmels Plagen.

Schiller, Wallenstein (Trilogie), entstanden 1796-1799; Erstdruck 1800. Wallensteins Tod, 1799. 2. Akt, 2. Auftritt, Max

So lange man das Schwert noch kennt und ehrt, wird Gottes Reich auf Erden nimmer blühn.

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Weit vom Geschütz macht alte Krieger.

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Der Krieg leidet kein Probestück.

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Krieg ist ein golden Netz: wer damit fängt, hat mehr Schaden als Nutzen.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Klingt das Schwert, so bricht der Herd.

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Ihr Hunde, wollt ihr ewig leben?

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