Krieg Sprüche – klassisch
140 Sprüche gefunden
Der Krieg zwischen zwei gebildeten Völkern ist ein Hochverrat an der Zivilisation.
Die höchste Form der Kriegsführung ist die Zerstörung des Willens seines Feindes, um so allen Angriffen vorzubeugen.
Der wahre Krieg ist der Religionskrieg; der geht gerade zu auf Untergang, und der Wahnsinn der Menschen erscheint in seiner völligen Gestalt. Viele Kriege, besonders die vom Nationalhaß entspringen, gehören in diese Klasse mit, und sie sind echte Dichtungen. Hier sind die wahren Helden zu Hause, die das edelste Gegenbild der Dichter, nichts anders, als unwillkürlich von Poesie durchdrungene Weltkräfte sind. Ein Dichter, der zugleich Held wäre, ist schon ein göttlicher Gesandter, aber seiner Darstellung ist unsere Poesie nicht gewachsen.
Die Weisen führen Krieg um des Friedens willen.
Die größten Kriege, die gemeinsten Schandtaten der Menschheit, entstanden aus den besten Absichten.
Der Bürger gilt nichts mehr, der Krieger alles, Straflose Frechheit spricht den Sitten Hohn, Und rohe Horden lagern sich, verwildert Im langen Krieg, auf dem verheerten Boden.
Wer eine Stadt erobert, die gewohnt war, frei zu sein, und sie nicht zerstört, mag sich darauf gefaßt machen, von ihr zugrunde gerichtet zu werden. Denn der Name der Freiheit und die alte Staatsverfassung dienen stets als Vorwand für Aufstände und werden weder im Lauf der Zeit noch durch Wohltaten in Vergessenheit geraten.
Es gibt keine anderen Kriege als Bruderkriege, weil alle Menschen Brüder sind.
Der Krieg betrügt allzeit seinen Mann.
Der Krieg ist die Freiheit gewisser Barbaren, darum ist es kein Wunder, daß sie ihn lieben.
Die Zeit ist vorbei, um über die Nachteile des Krieges zu raisonnieren. Darüber ist schon alles gesagt worden. Jetzt bleibt nur eines zu tun, das, womit jeder Mensch hätte beginnen sollen: das heißt, nichts zu tun, wozu man nicht sittlich verpflichtet ist.
Der Krieg ist eine Schule aller Laster.
Über den Besitz von Geld und Gut entstehen alle Kriege.
Epimenides' Erwachen (Letzte Strophe) Verflucht sei, wer nach falschem Rat, Mit überfrechem Mut, Das, was der Korse-Franke tat, Nun als ein Deutscher tut! Er fühle spät, er fühle früh, Es sei ein dauernd Recht; Ihm geh es, trotz Gewalt und Müh, Ihm und den Seinen schlecht!
Davon heilt die Wunde nicht, dass man den Degen in die Scheide steckt.
Krieg hat noch nie etwas erreicht, das wir ohne nicht besser erreichen könnten.
Der Krieg ist ein Faß ohne Boden.
Wer ist wohl so unverständig, daß er den Krieg wählt statt des Friedens? Im Frieden werden die Väter von ihren Kindern begraben, im Krieg aber die Kinder von ihren Vätern.
Frommer Stab! O hätt ich nimmer Mit dem Schwerte dich vertauscht!
Man kann einen Krieg beginnen, aber niemals beenden, wenn man will.
Der Krieg ist der natürliche Zustand, die … Befreiung von dem bleiernen Mantel der Zivilisation.