Krieg Sprüche – motivierend

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Solange der Krieg etwas Frevelhaftes hat, behält er seine Faszination. Erst wenn die Menschen in ihm etwas ganz Gewöhnliches sehen, wird ihnen die Lust daran vergehen.

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Der Krieg [ist mir] eine der heilsamsten Erscheinungen zur Bildung des Menschengeschlechts [...]. Es ist das freilich furchtbare Extrem, wodurch jeder tätige Mut gegen Gefahr, Arbeit und Mühseligkeit geprüft und gestählt wird [...].

Humboldt, Ideen zu einem Versuch, die Grenzen der Wirksamkeit des Staates zu bestimmen, 1792

Vor allem am nötigsten ist zur Macht und Größe eines Volkes, daß dasselbe in der Kriegskunst einen Hauptpunkt seiner Ehre, seines Studiums und seiner Beschäftigung erblicke. Ein auswärtiger Krieg trägt dazu bei, den Körper eines Volkes in Gesundheit zu halten; denn in einem trägen Frieden werden sowohl der Mut geschwächt als auch die Sitten verdorben.

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Nicht die schlechtesten Männer rafft gerne der Krieg dahin, sondern immer die besten.

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Kriegsräte sind nur eine Entschuldigung für Feigheit. Solange ich den Oberbefehl habe, wird es keine geben.

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Um eine Schlacht zu gewinnen, ist es nötig, dem Heer Vertrauen zu sich selbst und auf den Feldherrn einzuflößen.

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Will man angreifen, so muß es mit Entschiedenheit geschehen.

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Alle hassen den Krieg, aber den Soldaten wird zugejubelt.

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Wer aufhört zu reden, beginnt den Krieg.

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Das angriffsweise Vorgehen elektrisiert die Gemüter, aber die Erfahrung hat gezeigt, daß diese gehobene Stimmung bei überaus großen Verlusten in das volle Gegenteil umschlagen kann.

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Reichen die Kräfte des Feindes zum Weitermarschieren noch aus, so müssen es auch die unsrigen.

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Die größten Kriege, die gemeinsten Schandtaten der Menschheit, entstanden aus den besten Absichten.

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Die Tugend besiegter Völker ist die Geduld, nicht die Resignation.

Spengler, Neubau des deutschen Reiches, 1924. 8. Zur Weltlage

Es ist leicht für einen Staatsmann, sei es in dem Cabinete sei es in der Kammer, mit dem populären Winde in die Kriegstrompete zu stoßen und sich dabei an seinem Kaminfeuer zu wärmen oder von dieser Tribüne donnernde Reden zu halten und es dem Musketier, der auf dem Schnee verblutet, zu überlassen, ob sein System Sieg und Ruhm erwirbt oder nicht. Es ist nichts leichter als das, aber wehe dem Staatsmann, der sich in dieser Zeit nicht nach einem Grunde zu Kriegen umsieht, der auch nach dem Kriege noch stichhaltig ist.

Bismarck, Gedanken und Erinnerungen, 2 Bde., 1898 (3. Band nach langen Auseinandersetzungen zwischen der Familie Bismarck, dem Verlag und dem ehemaligen Kaiser Wilhelm II. publiziert im Jahr 1921). Erstes Buch. Drittes Kapitel

So lang nur ein Mensch da ist, dem der Krieg Vorteil bringen kann, und dieser eine hat Macht und Einfluß genug, diesen Krieg zu entfesseln, ist jeder Kampf gegen den Krieg vergeblich.

Schnitzler, Aphorismen und Betrachtungen, 1967

Jede Glorifizierung eines Menschen, der im Krieg getötet worden ist, bedeutet drei Tote im nächsten Krieg.

Tucholsky, Werke 1907-1935. Schnipsel [7], in: Die Weltbühne, 21.06.1932, Nr. 25 (Peter Panter)

Der Krieg rüttelt die Völker wach, gießt Stahl ins Blut.

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Der Gott, der Eisen wachsen ließ Der Gott, der Eisen wachsen ließ, der wollte keine Knechte, drum gab er Säbel, Schwert und Spieß dem Mann in seine Rechte, drum gab er ihm den kühnen Mut, den Zorn der freien Rede, daß er bestände bis aufs Blut, bis in den Tod die Fehde. So wollen wir, was Gott gewollt, mit rechten Treuen halten und nimmer um Tyrannensold die Menschenschädel spalten. Doch wer für Schand und Tande ficht, den hauen wir in Scherben, der soll im deutschen Lande nicht mit deutschen Männern erben! O Deutschland heil'ges Vaterland, o deutsche Lieb' und Treue! Du hohes Land, du schönes Land, wir schwören dir aufs Neue: Dem Buben und dem Knecht die Acht, der speise Kräh'n und Raben! So ziehen wir aus zur Hermannsschlacht Und wollen Rache haben. Laßt brausen, was nur brausen kann, in hellen, lichten Flammen! Ihr Deutsche alle Mann für Mann, zum heil'gen Krieg zusammen! Und hebt die Herzen himmelan Und himmelan die Hände, und rufet alle Mann für Mann: Die Knechtschaft hat ein Ende. Laßt wehen, was nur wehen kann, Standarten weh'n und Fahnen, wir wollen heut uns Mann für Mann zum Heldentod ermahnen. Auf! Fliege hohes Siegspanier, voran den kühnen Reihen! Wir siegen oder sterben hier Den süßen Tod der Freien.

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Denn das ist ein redlicher Krieg, und es geschieht Gott ein großer Dienst damit, so böses Gezücht vom Angesicht der Erde wegzufegen.

Cervantes, Don Quijote (El ingenioso Hidalgo Don Quixote de la Mancha), 1605-15

Ein Krieg gegen Kriege ist ein gerechter und berechtigter Krieg.

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Der Offensivkrieg ist der Krieg eines Tyrannen; wer sich jedoch verteidigt, ist im Recht.

Voltaire, Der Mann mit den vierzig Talern (L'Homme aux quarante écus), 1768