Leben Sprüche
Sprüche über das Leben und seine Bedeutung
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Am meisten muss das angestrebt werden, das immer behalten werden kann.
Das Leben ist lang, wenn du es nur zu gebrauchen verstehst.
Es findet sich niemand, der sein Geld teilen will: an wieviele verteilt ein jeder aber sein Leben!
Ihr lebt, als ob ihr immer siegreich sein würdet, niemals kommt euch eure Zerbrechlichkeit in den Sinn.
Ein jeder nimmt sein Leben vorweg und wird geplagt von der Sehnsucht nach dem Zukünftigen und vom Überdruss des Gegenwärtigen.
Das muss sehr sorgfältig bewahrt werden, wovon man nicht weiß, wann es zur Neige geht.
Du verfügst über das, was in der Hand des Schicksals liegt, und verlierst, was du in deiner Hand hast.
Wohin siehst du, wonach streckst du dich aus? Alles Zukünftige liegt im Ungewissen: Lebe jetzt!
Das Leben teilt sich in drei Zeitabschnitte: in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Davon ist die Gegenwart, in der wir handeln, kurz und was wir zukünftig tun werden, unsicher – nur was wir getan haben, ist sicher.
Wir alle sind an das Schicksal gebunden: Die Kette der einen ist locker und golden, die der anderen kurz und verschmutzt – was aber tut das?
Groß ist die Anzahl derjenigen Menschen, die vor einer Schiffsreise nicht den Sturm bedenken.
Jedem kann zustoßen, was irgendeinem zustoßen kann.
Die Einsamkeit wird die Abneigung gegen die Menge heilen, die Menge aber den Überdruss an Einsamkeit.
Ob die Welt wächst oder vergeht, hängt von jedem einzelnen Menschen ab.
Neues Leben Fass' es, Mensch, und wirf zusammen Alles nun in einen Brand, Was zur Schwäche mag verdammen, Was mit Feigheit dich umwand. Soll dich etwas so bedrohen, Dass es willenlos dich beugt? Gib's dem Feuer! Lass es lohen! Sei der Geist, der selbst sich zeugt! Deine Flamme sei die Stunde, Deine Wiege der Moment – Sei mit jener Macht im Bunde, Die kein Recht von gestern kennt. Wisse, Schuld wird ungeheuer, Die ihr Konto nie zerreißt – Lass es lohen! Gib's dem Feuer! Sei der Zeuger, sei der Geist!
Die Stunden verinnen und die Tage und Monate und Jahre und weder kehrt jemals die verronnene Zeit zurück, noch kann man wissen, was folgt.