Leben Sprüche – erfolg

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In allem Leben ist ein Trieb Nach unten und nach oben; Wer in der rechten Mitte blieb Von beiden, ist zu loben.

Rückert, Gedichte. Aus: Trieb nach oben und unten

Bei allen deinen Werken suche niemals dich selbst.

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Trotz aller Gegenwehr müssen wir auf dem Wege zum Endzweck unseres Strebens manche nebensächliche, oft unbequeme Last auf unsere Schulter nehmen und mitschleppen.

Martin, Ein Buch der Weisheit und Wahrheit, 1868

Sich im Leben durchbringen, das kann jeder Schweinehund. Aber sich so durchbringen, daß man zugleich darinwird– hier liegt die Entscheidung.

Stammler, Im Herzschlag der Dinge. Deutsche Bekenntnisse, 1934

Du bist für den Himmel unterwegs. Je mehr du ausgibst, desto mehr wirst du einnehmen.

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Niemand schlummert sich fromm. Nur durch Mühe und Sorgen und mancherlei Künste erreichen wir den steilen Gipfel. Hier ist die Szene des Kampfes, nicht der Ruhe.

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Viele haben beim Besteigen eines Aussichtspunktes nur das Ziel im Auge und sind oftmals enttäuscht. Der Kluge sieht sich unterwegs um und genießt manchen schönen Ausblick. So auch im Leben.

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Nicht so hast du zu leben, daß die Menschen von dir eine gewisse Meinung gewinnen, sondern so, daß du selbst gut von dir denkst. Die Furcht, andere könnten von dir schlechter Meinung sein, ist schon Ehrsüchtigkeit.

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Erhalten zu bleiben ist kein Zeichen von Wert.

Tucholsky, Werke 1907-1935. Plädoyer gegen die Unsterblichkeit, in: Vossische Zeitung, 17.06.1925 (Peter Panter)

Viel getan haben heißt, oft Undank ernten; zuviel getan haben heißt, immer Undank ernten.

Ebner-Eschenbach, Aus einem zeitlosen Tagebuch, 1916

Zu tausend Dingen bin ich ja nicht gekommen bei meinem sonderbaren Leben; und hätte doch zu tausend Dingen Talent gehabt.

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Jetzt fühle ich, daß es nur schon zu hohe Zeit ist, etwas hervorzubringen, einen Beweis zu hinterlassen, daß man verdiente, da gewesen zu sein [..].

Humboldt, W., Briefe. An Friedrich Gentz, 29. November 1797

... gibt's denn einen Lebenslauf, dem's an nichts gebricht?

Scharf, Gesammelte Lyrik und Prosa. Mit einer Auswahl aus dem Briefwechsel und einer Rezension von Eduard v. Keyserling, hg. von Walter Hettche, Aisthesis Archiv 16, Aisthesis Verlag 2011. Wiedergabe mit freundlicher Erlaubnis des Aisthesis Verlags. Verstreut veröffentlichte und handschriftlich überlieferte Gedichte (1883-1926). Aus: Dank

Die Glut edler Bestrebungen ist die schönste Blüte des Lebens.

Lermontow, Ein Held unserer Zeit, 1840

Das Leben will errungen, nicht erbetet sein.

Vogel, Im zeitlosen Strome. Randbemerkungen des Lebens, 1913

An einen berühmten Mann Dir ist so vieles gelungen, Wonach ich im Leben gestrebt; Du hat das Schicksal bezwungen, Vor dem so mancher erbebt. Mein Name ist lange verklungen, Wenn deiner in Ehren noch lebt. – Und doch hab' ich Bessres errungen: Ich habe ein Leben gelebt.

Dechent, Was mich das Leben gelehrt, 1927

Wenn einem der Lebensweg malhört, soll man immer selber schuld dran sein: kommt man anständig durch, ist immer das unverdiente Glück schuld dran gewesen.

Raabe, Gedanken und Einfälle (Sämtliche Werke, Dritte Serie, Bd. 6), 1913

Diese Begierde, die Pyramide meines Daseins, deren Basis mir angegeben und gegründet ist, so hoch als möglich in die Luft zu spitzen, überwiegt alles andere und läßt kaum augenblickliches Vergessen zu.

Goethe, J. W., Briefe. An Lavater, im September 1780

Umsonst O Fluch der menschlichen Natur! Das Unerreichte lockt und winkt, Und das Errungene versinkt Im Meer des Alltags ohne Spur. Bald hemmt den kurzen Siegeslauf Ein Berg, der unersteigbar deucht, Und hast du schwer das Ziel erkeucht, So ragt ein höh’rer vor dir auf. Nur kurze Rast ist dir erlaubt; Du achtest nicht Gefahr und Weh, Bis kühl bedeckt ein ew’ger Schnee Den Gipfel und dein eignes Haupt. Dich quält der Frost; die Nacht beginnt; Verschwendet hast du all dein Leid, Da nun die Blumen abgrundweit, Die Sterne dir nicht näher sind.

Fulda, L., Gedichte

Mission der Kunst Heißtdasdem Leben seine Schuld bezahlen, Weil wir ein höchstes Ziel doch nie erreichen, Die Müh' zu scheuen, zu ihm aufzusteigen Auf steilem Pfad umringt von Warnungsmalen? Die Sonne winkt mit ihren goldnen Strahlen Zur Höhe wo die Alltagsnebel weichen – Dort wird die Welt im andern Licht sich zeigen Heißt Deine Losung:treu dem Idealen.Ist sie Dir fest und treu ins Herz geschrieben, So laß nicht ab vom mut'gen Aufwärtsstreben, Bist Du auch noch so fern vom Ziel geblieben! Die Selbstvollendung schuldest Du dem Leben! Versuche denn, von Menschenlieb getrieben,Das Ideal der Menschheit zu verweben!

Otto-Peters, Mein Lebensgang. Gedichte aus 5 Jahrzehnten, 1893

Denn wenn wir einen günstigen Wind nutzen, gelangen wir zum besten Erfolg, und wenn er uns entgegenweht, werden wir zurückgeworfen.

Cicero, Von den Pflichten (De officiis), 44 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Nam et cum prospero flatu eius utimur, ad exitus pervehimur optatos et cum reflavit affligimur