Leben Sprüche – hoffnung

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Ruhm und Zuneigung – sie sind die stärkste Hilfe für ein Leben ohne Furcht.

Cicero, Vom höchsten Gut und vom größten Übel (De finibus bonorum et malorum), 45 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Laudem et caritatem, quae sunt vitae sine metu degendae praesidia firmissima

Trotzdem Manchmal vom Regal der Wand hol ich meinen Schopenhauer, einen ›Kerker voller Trauer‹ hat er dieses Sein genannt. So er recht hat, ich verlor nichts: in Kerkereinsamkeiten weck ich meiner Seelen Saiten glücklich wie einst Dalibor.

Rilke, Die Gedichte. Nach der von Ernst Zinn besorgten Edition der sämtlichen Werke, Insel Verlag 1957. Larenopfer (1895)

Obwohl uns nur ein ungewisses und vergängliches Leben zuteil geworden ist, setze deine Hoffnung nicht auf den Tod eines anderen.

Pseudo-Cato, Disticha Catonis. 1.19. Übers. Internet Originaltext: Cum dubia et fragilis nobis sit vita tributa, in morte alterius spem tu tibi ponere noli

Hoffnung erquickt den Armen, Besitz den Geizigen und Tod den Unglücklichen.

Publilius Syrus, Sprüche (Sententiae), um 50 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Spes inopem, res avarum, mors miserum levat

Bei allen Dissonanzen des Lebens mag uns Eines trösten: die Auflösung kann nicht ausbleiben.

Cossmann, Aphorismen, 2. Auflage 1902 (EA: 1898). Menschen, Leben und Welt

Auch die kleinste Muschel geht nicht in den Tiefen des Meeres verloren.

Cossmann, Aphorismen, 2. Auflage 1902 (EA: 1898). Kunst

Das Feuer des Lebens wärmt die Starken – und verzehrt die Schwachen.

Peters, Aphorismen, 1931

Meine Last – das Leben, Mein Schritt – der Wille, Mein Stab – der Gedanke, Mein Weg – das Licht, Meine Hoffnung – das Ziel.

Ossenbach, Jenseits der Einsamkeit, 1927

Kein Leben ist zu niedrig, aus dem ein Augenpaar emporzublicken vermag.

Ossenbach, Jenseits der Einsamkeit, 1927

Ich hab so viel Bitten – und weiß nicht, wie sagen, ich hab so viel Wünsche – und weiß nicht, wie wagen; ich hab so viel Schmerzen – und weiß nicht, wie tragen, ich suche so vieles – und weiß nicht, wie fragen ...

Seemann, Funken, 1940

Heilige das Leben, auf dass der Tod dir milde sei.

Dix, Aphorismen und Sinnsprüche, 1900

Am Morgen Ein neuer Schritt zum Ziele! Herz, fange mutig an. Du hast so viele, – viele Ja schon getan. Frischauf, und schaffe wieder! Gib deinem Leid nicht Raum. Bald neigt die Nacht sich nieder Mit Rast und Traum, Mit lösendem Vergessen Von Erdenkampf und -leid, – Mit seligem Ermessen Der Ewigkeit.

Dix, Zu Freude und Trost, 1910

Jedes Wesen ist von Gottes Gnaden.

Schleich, Aus dem Nachlass, 1927 (EA: 1923)

Alles Leben ist ein Weg zur Ruhe. Das tröste dich.

Ernst, Sankt Yoricks Glockenspiel, 1914

Tragen heißt aufwärts schauen, wenn zu unsern Füßen noch alles im Dunkel liegt.

Steinmüller, Alltägliches im Licht, 1923