Leben Sprüche – neuanfang

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Leben wandelt in Tod die Natur, die Formen vertauschend, Und mit des Fleisches fremdem Gewand umhüllt sie die Seele.

Nestle, Die Vorsokratiker in Auswahl, 2. Auflage 1922 (EA: 1908). 66.

Wandlung ist das Geheimnis der Welt. In steter Entfaltung Unabsehlich gestuft bildet das Leben sich aus.

Geibel, E., Gedichte. Spätherbstblätter. Distichen aus dem Wintertagebuche, 7.

Alles Leben ist ein überschwenglicher Erneuerungsprozeß, der nur (von der Seite) den Schein eines Vernichtungsprozesses hat.

Novalis, Schriften, 4 Bde., hg. von Paul Kluckhohn und Richard Samuel, Leipzig 1929

Willst du Leben erwecken, so stirb dafür! Das Christentum empfing sein Leben durchs Kreuz. Das Vaterland durch die Gefallenen. Keine Erneuerung, es sei denn durch den Tod.

Bjørnson, Über die Kraft I (Over Ævne I), 1883

Willst du dir ein gut Leben zimmern, Mußt ums Vergang'ne dich nicht bekümmern.

Goethe, J. W., Gedichte. Nachlese. Zahme Xenien, Kap. 8, Axiom

Nur durch das Leben selbst lernt man zu leben, und deshalb muß jeder Einzelne die Lehrzeit des Lebens von neuem beginnen.

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Das Leben ist unsicher, fang mit dem Nachtisch an.

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Das Leben ist was wir daraus machen. So ist es immer gewesen und so soll es immer sein.

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Wenn ich das Leben noch einmal leben könnte, würde ich es wieder so wollen, wie es war. Ich würde nur mit offenen Augen durchs Leben gehen.

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Leben und Elend begannen gleichzeitig.

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Das Leben gleicht einem Fluss, nie taucht man zweimal in dasselbe Wasser.

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Das Atmen ist die erste und letzte Handlung im Leben.

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Jeder Mensch [...] erhält durch seinen Eintritt ins Leben ein Los in dieser bunten Lotterie: aber seine Kraft bestimmt den Einsatz, ihre Veredlung den Gewinn.

Bentzel-Sternau, Das goldne Kalb. Eine Biographie (4 Bde., anonym veröffentlicht), 1802-1804

Wechsel Lebensfreude, Lebensschmerz Wechseln immerwährend, Denn das eine wär' fürs Herz Geradezu verzehrend.

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Wer trüge aufrichtiges Verlangen, Sein Leben noch einmal anzufangen?

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… zu einem Tage wo man doch immer eine Art neuen Daseyns beginnt …

Goethe, J. W., Briefe. An Johanna Maria Melber, 19. September 1819

Das ganze Leben besteht in einem ständigen Neubeginn.

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Ihre körperliche[n] Reize befanden sich gerade in dem sonderbaren Zeit-Punkt, wo sie anfangen, ihre anziehende Kraft mit der abstoßenden zu vertauschen.

Lichtenberg, Sudelbuch L, 1796-1799. [L 302]

Das Leben fließt wie ein Wasser dahin und nimmer wieder.

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Alles, was ich möchte, ist, mein Leben so zugrunde zu richten, wie ich es gern möchte.

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Wir wollen auf den Abendstern und auf die ersten Nebel warten. Wir blühen und verblühen gern in Gottes großem Garten.

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