Leben Sprüche – philosophisch

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Das Rätsel des Lebens lässt jeder auf seine Weise ungelöst.

Cossmann, Aphorismen, 2. Auflage 1902 (EA: 1898). Menschen, Leben und Welt

Wir leben nicht um der Erfüllungen, sondern um der Geheimnisse willen.

Peters, Aphorismen, 1931

Folg deinem innern Sinn, und nach einem Leben voll Zweifel wird dir's doch zur Gewissheit: Hinter dem, was wir schauen und erleben, webt in heiligem Geheimnis eine unbekannte Welt.

Ernst, Sankt Yoricks Glockenspiel, 1914

Es liegt ein allgemeiner Irrtum darin, dass die Menschen Erlebtes für Gelebtes halten.

Keiter, Aphorismen von M. Herbert (i. e. Therese Keiter), 2. Auflage 1904 (EA: 1895)

Ihr bangt vor der großen Stille? Allein in ihr ist nur der, dem ich nichts zu sagen weiß.

Steinmüller, Die Rhapsodien des Lebens, o.J. (um 1920)

Wer grübelt, was das Leben sei, der hat es nie gekannt.

Steinmüller, Die Rhapsodien des Lebens, o.J. (um 1920)

Früher sind die Menschen für eine große Wahrheit gestorben, jetzt leben sie von kleinen Lügen.

Engel, Herr Adam und Frau Eva. Neue Folge, 1924

Manchmal fällt es uns plötzlich wie Zentnergewicht aufs Herz, dass wir um unser Leben, unser einzigstes Gut, so elend betrogen werden, es so sinnlos vertrödeln müssen.

Bosshart, Bausteine zu Leben und Zeit, posthum hg. von Elsa Bosshart-Forrer, 1929

Erwarte vom Leben weder Erfüllung noch Erfahrung. Das Leben ist ein Ding, zusammengeflickt aus Zufälligkeiten, zusammenhanglos in seinen Äußerungen, ohne jenen zarten Zusammenhang zwischen Form und Geist, der dem artistischen und dem kritischen Temperament allein Befriedigung zu gewähren vermag.

Wertheimer (Hg.), Weisheiten von Oscar Wilde, übersetzt von Paul Wertheimer, 1921 (EA: 1907)