Leben Sprüche – sinn

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Des Menschen größtes Verdienst bleibt wohl, wenn er die Umstände soviel als möglich bestimmt und sich so wenig als möglich von ihnen bestimmen läßt.

Goethe, Wilhelm Meisters Lehrjahre, 1795/6. 6. Buch, Bekenntnisse einer schönen Seele, Oheim zum Ich-Erzähler

Auch im Orchester des Lebens dringt das Blech am meisten durch.

Schlichting (Hg.), Weiser Humor – Lachende Philosophie. 1000 der besten boshaften Sinnsprüche, gesammelt von Wilhelm Schlichting, Verlag Wilhelm Schlichting, Stuttgart-Gablenberg 1931

Leben und leben lassen.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Ach es ist unsäglich, wie sich die armen Menschen auf der Erde abquälen!

Goethe, J. W., Gespräche. Mit Friedrich von Müller, 5. Januar 1831

Dasein ist Pflicht, und wär’s ein Augenblick!

Goethe, Faust. Der Tragödie zweiter Teil, 1832. 3. Akt, Innerer Burghof, Faust zu Helena

Elender ist nichts als der behagliche Mensch ohne Arbeit!

Goethe, J. W., Tagebücher. 13. Januar 1779

Was soll ich viel lieben, was soll ich viel hassen? Man lebt nur vom Lebenlassen.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand, 1827. Sprichwörtlich

Früchte bringet das Leben dem Mann; doch hangen sie selten Rot und lustig am Zweig, wie uns ein Apfel begrüßt.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand. 1827,Vier Jahreszeiten. Herbst

Nach ewigen, ehrnen, Großen Gesetzen Müssen wir alle Unseres Daseins Kreise vollenden.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand. 1827, Aus: Das Göttliche

Und so ist mir das Dasein eine Last, Der Tod erwünscht, das Leben mir verhaßt.

Goethe, Faust. Der Tragödie erster Teil, 1808. Studierzimmer, Faust zu Mephistopheles

Hast du es so lange wie ich getrieben, Versuche wie ich das Leben zu lieben.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand. 1827, Zahme Xenien 1

Im Atemholen sind zweierlei Gnaden: Die Luft einziehen, sich ihrer entladen; Jenes bedrängt, dieses erfrischt; So wunderbar ist das Leben gemischt. Du danke Gott, wenn er dich preßt, Und dank ihm, wenn er dich wieder entläßt.

Goethe, J. W., Gedichte. West-östlicher Divan, 1814-1819. Buch des Sängers

Lebenheißtträumen; weise sein, Lomellin, heißtangenehm träumen.

Schiller, Die Verschwörung des Fiesco zu Genua, 1782. 1. Akt, 6. Auftritt, Fiesco

Menschliches Wirken An dem Eingang der Bahn liegt die Unendlichkeit offen, Doch mit dem engesten Kreis höret der Weiseste auf.

Schiller, F., Gedichte. 1797

Von Sein zu Sein geht alles Leben über. – Zum Nichtsein ist kein Schritt in der Natur.

Tiedge, C. A., Gedichte. Aus: Urania, 1800

Ich fühl in mir ein Leben, das kein Gott geschaffen, und kein Sterblicher gezeugt. Ich glaube, daß wir durch uns selber sind, und nur aus freier Lust so innig mit dem All verbunden.

Hölderlin, Hyperion oder der Eremit in Griechenland, 2 Bde., 1797-99. Zweiter Band. Zweites Buch. Hyperion an Bellarmin

Leben - es gibt nichts Selteneres auf der Welt. Die meisten Menschen existieren, weiter nichts.

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Leben ist eine Bühne, aber das Stück ist schlecht besetzt.

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Sich selbst zu überraschen ist, was das Leben lebenswert macht.

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Und was Ihr heut nicht leben könnt, Wird nie!

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Das Leben ist eine große Enttäuschung.

Wilde, Das Bildnis des Dorian Gray (The Picture of Dorian Gray), 1890