Leben Sprüche – sinn

1867 Sprüche gefunden

Aktive Filter: Leben sinn

Das Leben ahmt die Kunst weit mehr nach als die Kunst das Leben.

Internet

Wir können aus dem Lebenskuchen uns nicht nur die Rosinen suchen.

Internet

Das Leben ist zu wichtig, um es seriös zu nehmen.

Internet

Wir sind von solchem Stoff wie Traumgebild, und unser kleines Leben umgibt ein Schlaf.

Shakespeare, Der Sturm (The Tempest), Erstdruck 1623

Es ist wirklich unglaublich, wie nichtssagend und bedeutungsleer, von außen gesehn, und wie dumpf und besinnungslos, von innen empfunden, das Leben der allermeisten Menschen dahinfließt. Es ist ein mattes Sehnen und Quälen, ein träumerisches Taumeln durch die vier Lebensalter hindurch zum Tode, unter Begleitung einer Reihe trivialer Gedanken.

Schopenhauer, Die Welt als Wille und Vorstellung, 1819 (mehrfach ergänzt, seit 1844 in zwei Bänden). Erster Band. Viertes Buch. Der Welt als Wille zweite Betrachtung: Bei erreichter Selbsterkenntnis Bejahung und Verneinung des Willens zum Leben

Sein oder nicht Sein.

Shakespeare, Hamlet, Erstdruck 1603. Originaltext: To be or not to be.

Ihr nehmt mein Haus, wenn ihr die Stütze nehmt, worauf mein Haus beruht; ihr nehmt mein Leben, wenn ihr die Mittel nehmt, wodurch ich lebe.

Shakespeare, Der Kaufmann von Venedig (The Merchant of Venice), Erstdruck 1600

Willst du das Leben recht verstehn, mußt du's nicht nur von vorn besehn. Von vorn betrachtet sieht ein Haus meist besser als von hinten aus.

Busch, Aphorismen, Reime und Sinnsprüche. Sprikker

Wer leben will, der muß was tun.

Busch, W., Gedichte. Schein und Sein, 1909. Aus: Unbeliebtes Wunder

Fang jetzt zu leben an und zähle jeden Tag als ein Leben für sich.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 101. Brief. Originaltext: Ideo propera [...] vivere, et singulos dies singulas vitas puta

Zu leben heißt freilich, Kriegsdienst zu leisten.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 96. Brief. Übers. Internet Originaltext: Atqui vivere [...] militare est.

Wie lange ich lebe, hat mit meinem wahren Wesen nichts zu tun. Wie lange ich aber leben werde, um im höheren Sinne zu leben, das hängt von mir ab.

Seneca, Mächtiger als das Schicksal. Ein Brevier, übersetzt von Wolfgang Schumacher 1942. Moralische Briefe an Lucilius

Dummköpfe, die ihr seid, Überflüssigem nachzujagen, am Leben vorbeizugehen, während ihr die Mittel zum Leben aufzutreiben sucht.

Internet

Manche haben zu leben schon aufgehört, ehe sie anfingen.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 23. Brief. Übersetzt von Otto Apelt (1924) Originaltext: Quidam ante vivere desierunt quam inciperent

Es steht mit dem Leben ähnlich wie mit einem Theaterstück: nicht auf die Länge kommt es an, sondern auf die Güte des Spiels. Es liegt nichts daran, wo du aufhörst. Höre auf, wo du willst. Nur an einem guten Schluss lass es nicht fehlen.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 77. Brief. Übersetzt von Otto Apelt (1924)

Sieh dir die einzelnen an, überschaue die Gesamtheit: keiner, dessen Leben nicht auf morgen berechnet wäre. "Was ist denn dabei Schlimmes?" fragst du. Unendlich viel. Denn man lebt nicht, man ist nur immer auf dem Sprunge zu leben. Man verschiebt alles.

Seneca, Briefe an Lucilius (Epistulae morales ad Lucilium), 62 n. Chr. 45. Brief. Übersetzt von Otto Apelt (1924)

Um lange zu leben, lebe langsam.

Internet

Wer still und unbeachtet lebt, der hat gut gelebt.

Internet

Gut hat der sein Leben geführt, der sich gut verborgen hat.

Ovid, Tristia (Trauriges oder Klagelieder), geschrieben im Exil von 8 bis 12 n. Chr. Originaltext: Bene vixit, qui bene latuit.

Ernte das Leben wie eine fruchtreife Ähre.

Internet

Wahrlich, unser Leben währet nur kurz, darum durchmeßt seine Bahnen auf das fröhlichste.

Euripides, Der rasende Herakles (auch: Der Wahnsinn des Herakles), zwischen 422 und 414 v. Chr.