Leben Sprüche – sinn

1867 Sprüche gefunden

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Unser Leben ist kein Traum, aber es soll und wird vielleicht einer werden.

Novalis, Fragmente. Erste, vollständig geordnete Ausgabe hg. von Ernst Kamnitzer, Dresden 1929. Magische Philosophie

Das Leben ist nur ein Augen-Öffnen und Wieder-Schließen. Darauf kommts an, was man in der kleinen Mittelpause sieht.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1841

Leben ist der Anfang des Todes. Das Leben ist um des Todes willen.

Novalis, Fragmente. Erste, vollständig geordnete Ausgabe hg. von Ernst Kamnitzer, Dresden 1929. Bruchstücke philosophischer Enzyklopädistik

Wie abgerissen und elend würde eine Existenz sein, wenn man nicht mit, durch und in bessern Menschen leben könnte.

Maier (Hg.), Friedrich Schleiermacher. Lichtstrahlen aus seinen Briefen und sämmtlichen Werken, 1863. August 1797

Die Nützlichkeit des Lebens liegt nicht in seiner Länge, sondern in seiner Anwendung.

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Die oberste Aufgabe, zu der wir berufen sind, ist für jeden, sein eigenes Leben zu führen.

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Man kann nicht für jedermann leben, besonders für die nicht, mit denen man nicht leben möchte.

Goethe, Maximen und Reflexionen. Aphorismen und Aufzeichnungen. Nach den Handschriften des Goethe- und Schiller-Archivs hg. von Max Hecker, 1907. Aus Kunst und Altertum, 4. Bandes 2. Heft, 1823

Wenn du weise bist, so lebe wie du kannst, kannst du nicht leben wie du willst.

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Leben ist die Suche des Nichts nach dem Etwas.

Morgenstern, Stufen. Eine Entwicklung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen, 1918 (posthum). 1905

Wenn man zum Leben ja sagt und das Leben selber sagt zu einem nein, so muß man auch zu diesem Nein ja sagen.

Morgenstern, Stufen. Eine Entwicklung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen, 1918 (posthum). 1905

Zwischen Weinen und Lachen schwingt die Schaukel des Lebens. Zwischen Weinen und Lachen fliegt in ihr der Mensch.

Morgenstern, C., Gedichte. In Phanta's Schloss. Aus: Zwischen Weinen und Lachen

Das Leben zeugt Blumen und Bienen. Blumen, das sind die schöpferischen Geister und Bienen, die andern, die daraus Honig sammeln.

Morgenstern, Stufen. Eine Entwicklung in Aphorismen und Tagebuch-Notizen, 1918 (posthum). 1907

Unser Leben ist ein Emporgang, aber ein Schmerzensgang; doch er leitet zum Heil, wenn wir uns mit dem Willen Gottes, mit der Idee des Guten, mit der sittlichen Weltordnung in Einklang versetzen; dann wird es Friede in uns, und wenn im Kampf das Auge bricht, sieht es den Himmel offen.

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Das Leben ist eine Erziehungs-Anstalt, sie leitet eine väterliche weise Vorsehung.

Pertz, Das Leben des Ministers Freiherrn vom Stein, 6 Bde., 1850-55

Wie glücklich und weise ist der Mensch, der so zu leben bestrebt ist, wie er im Tod befunden zu werden wünscht.

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Geliehen, nicht geschenkt ist uns das Leben.

Publilius Syrus, Sprüche (Sententiae), um 50 v. Chr. Originaltext: Homo vitae commodatus, non donatus est

Allgemeines Menschenlos: Sich bei Kleinigkeiten auf dem Weg zum Tod aufhalten müssen.

Raabe, Gedanken und Einfälle (Sämtliche Werke, Dritte Serie, Bd. 6), 1913

Hand in Hand, jeliebtes Leben, sagt die janze Naturjeschichte von vorne bis hinten!

Raabe, Villa Schönow. Eine Erzählung, 1884. Siebentes Kapitel

Leben heißt parteiisch sein.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1842

Wir Menschen sind, wie Schwämme, wir trinken uns voll Leben, dann wird’s wieder ausgedrückt.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1843

Wo alle Grenzen sich durchschneiden, alle Widersprüche sich berühren, da ist der Punkt, wo das Leben entspringt.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1846